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Vergewaltigung: Aufwändige Ermittlungen führten bislang nicht zu Vergewaltiger



Der Mann, der bei Emmen LU eine 26-Jährige vergewaltigt und schwer verletzt hatte, ist auch fünf Monate nach der Tat nicht gefasst. Er ist nicht unter den 355 Männern, die zu einem Massen-Gentest antraten. Insgesamt überprüften die Ermittler bisher gegen 600 Personen.

Drei Verdächtige wurden im Zuge der Ermittlungen vorübergehend festgenommen, wie die Luzerner Staatsanwaltschaft am Montag mitteilte. Deren DNS entsprach aber nicht jener des möglichen Täters.

Insgesamt überprüften die Ermittler bei einem Massen-Gentest bislang 355 Personen. Der Täter war laut Staatsanwaltschaft nicht unter ihnen.

Die Ermittlungen laufen weiter. So stehe beim Massen-Gentest das Resultat von zwei Proben noch aus, heisst es in der Mitteilung. Zudem hätten 14 Proben noch nicht erhoben werden können, weil sich die Betroffenen im Ausland oder in den Ferien befänden. Insgesamt wurden 371 Männer zum Test aufgeboten.

Neben dem Erbgut der drei Festgenommenen überprüfte die Staatsanwaltschaft auch die DNS von 27 weiteren Personen. Zudem seien über 200 weitere Personen polizeilich überprüft worden. Da bei diesen bereits DNS-Material vorlag, hätten keine zusätzlichen Tests durchgeführt werden müssen.

Am 21. Juli 2015 wurde auf dem Dammweg in Emmen zu nächtlicher Stunde eine 26-jährige Frau von ihrem Velo gerissen und in einem nahen Wald vergewaltigt. Die Frau erlitt bei dem Überfall schwerste Verletzungen. Sie ist seit der Tat querschnittgelähmt. (sda)

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