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Credit Suisse und UBS bestehen ersten Teil des Fed-Stresstests



Die grössten Geldhäuser in den USA sind nach Einschätzung der Notenbank Federal Reserve (Fed) krisenfest aufgestellt. Alle 35 Grossbanken bestanden den ersten Teil des jährlichen Stresstests der Finanzaufseher, wie die Fed in der Nacht auf Freitag mitteilte.

Auf die untersuchten Banken entfallen 80 Prozent der Vermögenswerte des US-Bankenmarkts. Auch die US-Töchter der Credit Suisse und der UBS nahmen an der Prüfung der Kapitalausstattung anhand simulierter Krisenszenarien teil und bestanden die Tests deutlich.

So würde die harte Kernkapitalquote (CET1) der Credit Suisse selbst in einem sehr negativen Szenario nicht unter 17.6 Prozent fallen, die der UBS nicht unter 16.4 Prozent. Beide Institute würden damit den Mindestwert von 4.5 Prozent deutlich übertreffen.

Die Fed will mit dem Test sicherstellen, dass die Kreditvergabe an Unternehmen und Haushalte bei einem Finanzmarkt-Crash nicht abrupt ins Stocken gerät. Die 35 Institute erreichten unter der Annahme einer Arbeitslosenquote von 10 Prozent, eines Rückgangs der Wirtschaftsleistung um 7.5 Prozent und einer steilen Zinsstrukturkurve eine aggregierte Eigenkapitalquote von 7.9 Prozent.

Spannender wird es in einer Woche, wenn die Fed die Ergebnisse des zweiten und ausführlicheren Teils ihres im Zuge der Finanzkrise von 2008 eingeführten Stresstests veröffentlicht. Er gilt als die grössere Hürde. Hier kommen auch die internen Kontrollen und das Risikomanagement der Banken auf den Prüfstand. (sda/awp)

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