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Im Pryzm Nachtclub feiern Partygängerinnen und Partygänger ausgiebig das Ende der Corona-Massnahmen.
Im Pryzm Nachtclub feiern Partygängerinnen und Partygänger ausgiebig das Ende der Corona-Massnahmen.Bild: getty images europe

«Freedom Day» in England: Die ersten Partys nach dem Lockdown in 14 Bildern und Tweets

19.07.2021, 11:5219.07.2021, 12:22

Seit heute gelten in England (fast) keine Corona-Massnahmen mehr. Um Mitternacht wurden damit auch wieder die Tanzflächen geöffnet – nach einer Durststrecke von 16 Monaten.

Die «Piano Works» Bar in London durfte heute um Mitternacht zum ersten Mal seit März 2020 wieder ihre Tanzflächen öffnen.

Bild: keystone

Zahlreich strömten die Menschen in die Bar und warteten sehnlichst darauf, dass das rote Band zur Tanzfläche zerschnitten wurde. Um Punkt 00:00 Uhr war es dann endlich so weit:

Bild: keystone

Um die Wiedereröffnung gebührend zu feiern, ging der Prosecco bei «Piano Works» zwischen Mitternacht und 1 Uhr gar aufs Haus.

Bild: keystone

Und dann wurde so richtig gefeiert:

Bild: keystone

Auch in der Warteschlange vor der «Viaduct Bar» in Leeds wird gejubelt, als die Uhr Mitternacht schlägt.

Bild: keystone

In Brighton hatte sich vor Mitternacht eine lange Schlange vor dem «Pryzm»-Nachtclub gebildet.

Bild: Getty images europe

Dann wurde drinnen nach langer Zeit wieder das Tanzbein geschwungen:

Bild: Getty Images Europe

In London musste man sich an einigen Orten über eine Stunde lang in der Warteschlange gedulden. Hier vor dem «Egg London» Nachtclub:

Bild: Getty Images Europe

Drinnen wurden ihre Ohren mit einem Set von DJ Yousef beglückt. Nebst all den Clubbern dürfte es auch die DJ's und DJanes freuen, nach langer Zeit wieder vor einer tanzenden Menschenmenge auflegen zu dürfen:

Bild: getty images europe

Das BBC Radio Lincolnshire fragt die User im selben Tweet, ob es für sie tatsächlich ein «Freedomday» oder eher ein «FreeDumbDay» sei?

Sie treffen damit einen Nerv, denn die komplette Aufhebung der Corona-Massnahmen wird nicht überall unterstützt. Insbesondere nicht vom Gesundheitspersonal, wie dieser sarkastische Tweet einer Mitarbeiterin des NHS (nationaler Gesundheitsdienst) zeigt:

«Happy Freedomday alle! Wir NHS-Mitarbeitenden auf der Intensivstation waren sehr erleichtert, als wir herausgefunden haben, dass die Covid-Pandemie um Mitternacht vorbei war. #FreeDumbDay»

Wie sich die Aufhebung der Massnahmen auswirkt, wird sich in den nächsten Tagen oder Wochen zeigen. Allerdings hat Grossbritannien bereits seit einigen Tagen mit einem rasanten Anstieg der Neuinfektionen zu kämpfen. (saw)

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43 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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derlange
19.07.2021 13:41registriert Dezember 2016
Nun gut - solange die Spitäler nicht überlastet sind ist alles gut - wir haben ja gelernt, jeder hat das Recht sich mit Covid-19 anzustecken.

Es sind genügend Impftermine verfügbar, genügend Impfstoff vorhanden, wer sich impfen will kann. Wer nicht will, kann freiwillig, sich und andere schützten mit Abstand und Masken.

Daher macht es Sinn, die Massnahmen aufzuheben.
Wenn sich dabei jemand nicht wohl fühlt, kann er/sie gerne weiterhin Maske tragen, aber ein obligaterem halte ich für falsch. Isolation für angesteckte macht aber sicherlich durchaus noch Sinn - alle anderen Massnahmen aufheben.
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Hyper80
19.07.2021 13:11registriert Juni 2020
Ich bin auch froh wenn die Pandemie vorüber ist und ich will nich pessimistisch sein. Aber ich hoffe die feierwütigen Briten landen nicht zu Haufe in den Intensivstationen. Das wäre ein böses Erwachen.
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Hosesack
19.07.2021 12:06registriert August 2018
Wenn es nicht so zynisch wäre, würde ich Wetten auf die Dauer des "Freedom" abschliessen.
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