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Zehn philippinische Soldaten von eigener Luftwaffe getötet



Im Kampf gegen islamistische Rebellen hat die philippinische Luftwaffe irrtümlich mindestens zehn eigene Soldaten getötet. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums kamen die Männer in der umkämpften Stadt Marawi bei einem Luftangriff ums Leben

Dieser Schlag galt eigentlich den Rebellen. Verteidigungsminister Delfin Lorenzana sagte am Donnerstag in der Hauptstadt Manila: «Wir haben zehn (Soldaten) verloren. Acht sind verwundet. Das ist traurig. Aber manchmal passiert so etwas.»

Die Stadt Marawi auf der Insel Mindanao - etwa 800 Kilometer südlich von Manila - ist seit Dienstag vergangener Woche zwischen Regierungstruppen und islamistischen Rebellen umkämpft. Es gab bereits mehr als 140 Tote. Von den eigentlich mehr als 200'000 Einwohnern sind inzwischen Zehntausende geflohen. Präsident Rodrigo Duterte hat das Kriegsrecht über die gesamte Insel verhängt. (sda/dpa)

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