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Lehrerverbände stärken dem Bundesrat im Sprachenstreit den Rücken



Die Lehrerverbände unterstützen den Bundesrat darin, Französisch in der Primarschule vorzuschreiben. Wie der Bundesrat wollen sie den Kantonen aber möglichst viel Spielraum lassen. Damit könnte eine Brücken geschlagen werden zwischen den beiden Lagern.

Für diesen Vorschlag haben sich der Dachverband Lehrerinnen und Lehrer Schweiz (LCH) und der Westschweizer Lehrerverband Syndicat des enseignants romands (SER) im Rahmen der Vernehmlassung ausgesprochen, wie sie in einer Mitteilung vom Montag schreiben.

Der Bundesrat will im Sprachengesetz verankern, dass der Unterricht in der zweiten Landessprache bereits in der Primarschule beginnen soll. Er reagierte damit auf Bestrebungen in einigen Kantonen, dass Kinder in der Primarschule nicht mehr Französisch lernen. Der Bundesrat hat im Juli deshalb eine Vernehmlassung dazu eröffnet und drei Varianten zur Diskussion gestellt.

Die Lehrerverbände sprechen sich nun für die dritte Variante aus. Diese hält lediglich fest, dass der Unterricht in der zweiten Landessprache auf Primarschulstufe beginnen und bis zum Ende der Sekundarstufe I dauern muss. Dies würde auch den Lehrpersonen bei der Umsetzung in der Praxis entgegenkommen, heisst es weiter.

Die Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK) hatte sich in einer ersten Stellungnahme skeptisch über eine Bundesregelung gezeigt. Eine Intervention berge erhebliche Risiken, warnte der Basler Regierungsrat Christoph Eymann, der die EDK präsidiert. (sda)

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