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Landsgemeinde GL

Glarner Landamann würdigt bei Landsgemeinde vier Persönlichkeiten



The voters vote, pictured at the Landsgemeinde Glarus cantonal assembly, in Glarus, Switzerland, on May 5, 2013. (KEYSTONE/Christian Beutler)

Die Stimmbuerger stimmen ab, aufgenommen an der Landsgemeinde Glarus am 5. Mai 2013. (KEYSTONE/Christian Beutler)

Bild: KEYSTONE

Auf dem Zaunplatz im Zentrum von Glarus hat am Sonntagmorgen der scheidende Glarner Landammann Andrea Bettiga die 627. Landsgemeinde bei sonnigem Wetter eröffnet. Er pries die jährliche Versammlung der Glarner in seiner Eröffnungsrede als "faszinierende Option, die Stimme jedes Wahlberechtigten zu hören".

Die Menschen sagten an der Landsgemeinde tatsächlich, was sie dächten und zeigten offen, wofür sie stimmten, betonte Bettiga. Und die Gemeinschaft höre den Rednern zu und respektiere ihre Voten.

Die seit über 600 Jahren zelebrierte Landsgemeinde sei das Gegenteil eines alten Zopfes. Dies belegten nicht nur wegweisende Entscheide, welche die Landsgemeinde gerade in jüngster Zeit gefällt habe, sondern auch das stetige Interesse von auswärtigen Gästen, Politikern und Medienschaffenden aus dem In- und Ausland.

Bettiga würdigte in seiner Eröffnungsrede gleich vier politische Glarner Persönlichkeiten. Den letzten Oktober unerwartet verstorbenen FDP-Ständerat Pankraz Freitag behalte man nicht nur als engagierten Politiker, sondern auch als verlässlichen Menschen in Erinnerung.

Und mit dem wegen einer Krebserkrankung zurückgetretenen SVP-Ständerat This Jenny verliere nicht nur der Kanton Glarus, sondern die ganze Schweiz einen profilierten Politiker, sagte der Landammann. Mit seiner grossen Erfahrung, seiner sympathischen und gewinnenden Art, aber auch durch seine pointierten und geradlinigen Aussagen finde dieser breite Akzeptanz weit über die Parteigrenzen hinaus.

Zudem verabschiedete der Landammann die abtretenden Regierungsrätinnen Christine Bickel (SP) und Marianne Dürst (FDP). Bickel wurde nach nur einer Amtszeit als Bildungsdirektorin abgewählt, Dürst stellte sich nach 16 Jahren in der Regierung nicht mehr der Wiederwahl.

Die Volkswirtschaftsdirektorin werde nicht nur als erste Glarner Frau Landammann in die Geschichte eingehen, sagte Bettiga, sondern auch wegen der Bewältigung schwieriger Dossiers, insbesondere der Gemeindestrukturreform, welche die ehemals 25 Glarner Gemeinden zu noch dreien fusionierte. (sda/aeg)

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