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Lawinenunglück am Mount Evererst

Dritte grosse Expeditionsfirma sagt Everest-Besteigungen ab



Nimdige Sherpa holds a portrait of her son Ang Kaji Sherpa, killed in an avalanche on Mount Everest, with her husband Ankchu Sherpa seated beside her in their rented apartment in Katmandu, Nepal, Wednesday, April 23, 2014. Dozens of Sherpa guides packed up their tents and left Mount Everest's base camp Wednesday, after the avalanche deaths of 16 of their colleagues exposed an undercurrent of resentment by Sherpas over their pay, treatment and benefits. (AP Photo/Niranjan Shrestha)

Nimdige Sherpa hält ein Porträt ihres am Mount Everest verunglückten Sohnes. Bild: AP/AP

Nach der Entscheidung der nepalesischen Bergführer, wegen eines tödlichen Lawinenunglücks alle Expeditionen am Mount Everest abzusagen, hat inzwischen der dritte grosse Touren-Organisator seine Besteigungen für dieses Jahr gestrichen.

«Nach langer Diskussion und nach Berücksichtigung aller Aspekte wurde beschlossen, diese Saison aufzugeben», teilte die in Neuseeland beheimatete Firma Adventure Consultants am späten Dienstagabend mit. Das Unternehmen hatte bei dem Lawinenunglück am vergangenen Freitag drei seiner Bergsteiger verloren.

Zuvor hatten bereits die Alpine Ascents International und der Discovery Channel ihre Projekte für den höchsten Gipfel der Erde auf Eis gelegt. Tausende Bergsteiger, die zum Teil schon viel Geld für Expeditionen bezahlt haben, stehen vor einer bitteren Enttäuschung – und der nepalesischen Tourismusbranche und dem Staat drohen verheerende Einbussen. Die Regierung rechnete in dieser Saison alleine mit drei Millionen Dollar an Gebühren der Mount-Everest-Besteiger.

Vor ihrer Entscheidung am Dienstag hatten die einheimischen Bergführer bereits eine Reihe von Forderungen gestellt. So sollen unter anderem 30 Prozent der Gebühren, die die Kletter-Touristen an den Staat zahlen müssen, künftig in einen Entschädigungsfonds fliessen. (rar/sda)

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