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40 Opfer bei Anschlag in Diplomatenviertel von Kabul



Bei einer Explosion im Diplomatenviertel von Kabul sind mindestens 40 Menschen getötet oder verletzt worden. wie das afghanische Innenministerium am Mittwoch mitteilte. Ein Sprecher des Gesundheitsministeriums sprach von über 60 Verletzten, darunter viele Zivilisten.

Der Anschlag wurde im dichten Morgenverkehr verübt, das Ziel war zunächst unklar. Bilder in sozialen Medien zeigten zerfetzte Autos und blutige Körper.

Auch die US-Botschaft, die britische Botschaft, das NATO-Hauptquartier sowie viele afghanische Ministerien liegen in der Nähe des Anschlagsorts. Tausende Menschen waren zur Zeit der Explosion um kurz nach 08:30 Uhr (Ortszeit) auf dem Weg zur Arbeit. Die Explosion war so stark, dass noch in mehreren Hundert Meter Entfernung Häuser beschädigt wurden.

Zunächst bekannte sich niemand zu der mutmasslichen Attacke. Ende April hatten die Taliban ihre jährliche «Frühjahrsoffensive» gestartet und ihre Angriffe verschärft.

Kabul wird immer wieder Ziel von Anschlägen von radikal-islamischen Rebellen. Anfang Mai waren bei einem Sprengstoffanschlag auf ausländische Soldaten mindestens acht Menschen getötet worden. Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) reklamierte die Tat für sich.

Im März hatten Angreifer ein Militärspital in Kabul gestürmt und mindestens 38 Menschen getötet. Mehr als 70 weitere Patienten, Ärzte und Pfleger wurden verletzt. (sda/dpa/reu/afp)

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