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Während Sie schliefen

+++ Amnesty prangert alltägliche Folter an +++ Mallorca führt Bussen für Saufgelage ein +++ US-Flugzeuge suchen Schülerinnen in Nigeria  +++ Waldbrände in Texas +++ Zweiter Mers-Fall in den USA

Auch wenn Sie die Augen zumachen, brauchen Sie keine Angst zu haben, etwas zu verpassen. watson hält Ausschau nach News und aktuellen Ereignissen. 



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Roman Rey
7:39
Kurze Medienschau
Im Gesundheitssystem gibt es eine Schwachstelle: Die meisten Patienten verstehen die komplizierten Rechnungen von Spitälern nicht, die Krankenkassen haben nicht die Mittel, sie zu kontrollieren. Der «Tages-Anzeiger» berichtet von einem krassen Fall: Silvia Bachmanns Mutter verstarb im Basler Unispital nach einer Operation. Die Rechnung des Spitals war, wie sich nach der Kontrolle herausstellte, 54'000 Franken zu hoch. Bei einer anderen Rechnung verrechnete das Spital 27'720 Franken statt 2.75 Franken. Weiterlesen beim Tagi.

Die Lieferung von Bankkundendaten durch Swisspartners in die USA ist rechtlich höchst problematisch. Auch der Schweizer Datenschutzbeauftragte zeigt sich sehr kritisch. Weiterlesen bei der NZZ.

Legales Marihuana in den USA führt dazu, dass mexikanische Drogenbauern auf Opium - also Heroin - umsteigen. Weiterlesen bei der Washington Post. (englisch)

Das Time-Magazin hat auf seiner Webseite ein nettes interaktives Tool, das die Popularität des eigenen Namens in der Zukunft prophezeit. Das ganze basiert natürlich auf US-Daten, aber seinen Namen mit den US-Trends zu vergleichen. Probieren Sies bei Time aus.
6:43
Amnesty prangert alltägliche Folter an
Folter ist laut Amnesty International in erschreckend vielen Ländern alltäglich. 30 Jahre nach Verabschiedung der Antifolterkonvention der UNO müssten die Staaten den Kampf gegen Folter endlich ernst nehmen, fordert die Menschenrechtsorganisation.

Laut dem jüngsten Folter-Jahresbericht der AI sind in den vergangenen fünf Jahren in 141 Staaten der Welt Menschen gefoltert worden. Und dies obwohl 155 Staaten seit 1984 die UNO-Konvention gegen Folter ratifiziert haben und das Folterverbot zum zwingenden Völkerrecht gehört. Mit der weltweiten Kampagne «Stop-Folter», die am (heutigen) Dienstag startet, fordert Amnesty die Regierungen auf, konkrete Schritte zum Schutz gegen Folter zu unternehmen.

Lesen Sie die Details in unserem Artikel.
6:01
Heute erscheint das Snowden-Buch
Im Juni des vergangenen Jahres war ich in Hongkong, damals als Nacht-Dienstler für «20 Minuten». Zehn Gehminuten von meinem Quartier entfernt sass ein gewisser Edward Snowden in einem Hotelzimmer und führte ein Interview, das gigantische Wellen schlagen sollte, die noch lange spürbar sein werden: Er brachte die NSA-Affäre ins Rollen. Heute erscheint das Buch «Guardian»-Journalisten Glenn Greenwald, der seine Erlebnisse mit Snowden beschreibt. Erste Auszüge von «No Place to Hide» publizierte der «Guardian» am Montag.

Darin geht es unter anderem darum, dass Snowden auf der Flucht in Hongkong offenbar häufig zu Scherzen aufgelegt war und über sich sagte, er könne ausgezeichnet schlafen, weil er mit sich «im Reinen» lebte. «Ich stelle mir vor, dass ich nur noch wenige Tage auf einem gemütlichen Kissen vor mir habe», sagte Snowden demnach. «Dann will ich sie doch lieber geniessen.» Falls er im US-Gefangenenlager Guantanamo auf Kuba landen sollte, werde er dort im Doppelstockbett die untere Etage wählen.

Ich selbst konnte Snowden damals leider nicht für ein Folgeinterview aufspüren – aber ich denke, das ist okay. Wie sollte ich einen Whistleblower finden, der sich erfolgreich vor dem US-Geheimdienst versteckt?
3:56
US-Flugzeuge überfliegen Nigeria auf Suche nach Entführten
Die USA intensivieren ihre Hilfe bei der Suche nach den über 200 entführten Mädchen in Nigeria. Wie der TV-Sender CNN unter Berufung auf Regierungsbeamte berichtete, überfliegen bemannte amerikanische Aufklärungsflugzeuge das westafrikanische Land.

Ausserdem versorgen die USA die nigerianischen Behörden mit Satellitenbildern. Washington hatte bereits kürzlich ein Team von Experten nach Nigeria geschickt. Es gebe aber keine Pläne, US-Kampftruppen zu beteiligen, hiess es in Washington.
2:48
Ein weiterer Mensch in den USA mit dem gefährlichen Mers-Virus infiziert
In den USA ist ein zweiter Mensch an der Infektionskrankheit Mers erkrankt. Nach einem Fall in Indiana sei nun auch einer in Florida bestätigt, teilte am Montag die US-Gesundheitsbehörde CDC mit. Der Mann war in Saudi-Arabien.

Nach Angaben der Behörden arbeitete der Mann im Gesundheitssystem in Saudi-Arabien. Er sei isoliert worden und ihm gehe es gut. Die zweite Erkrankung habe zu einer Suche in 20 der 50 US-Staaten geführt, in denen der Mann mit anderen Menschen Kontakt hatte. Der Fall sei «unerfreulich, aber nicht unerwartet».
1:47
Waldbrände in Texas zerstören über 100 Häuser
In this Sunday, May 11, 2014 photo provided by the Texas Department of Public Safety, a wildfire burns near Fritch, Texas. The wildfire has led to evacuations and road closures and has destroyed dozens of homes. (AP Photo/Texas Department of Public Safety, Chris Ray)
Wald- und Buschbrände im US-Staat Texas haben über 100 Gebäude zerstört. Wie der TV-Sender CNN am Montag berichtete, mussten mehr als 2100 Menschen ihre Häuser verlassen. Die Feuer brachen am Sonntag im sogenannten Panhandle im Norden des Bundesstaates aus.

Bis Montag seien sie aber bereits zu einem Drittel eingedämmt worden, hiess es unter Verweis auf lokale Behörden. Starke Winde hätten die Brände zunächst rasch angefacht.
1:35
Norwegerin führt als erste Frau UNO-Blauhelmmission
epa04202896 Major-General Kristin Lund (L), of Norway, stands with United Nations Secretary-General Ban Ki-moon (R), after being appointed as the new head of the United Nations military peacekeeping force in Cyprus (UNFICYP), at the United Nations headquarters in New York, New York, USA, 12 May 2014.  EPA/JUSTIN LANE
Als weltweit erste Frau führt Generalmajorin Kristin Lund künftig eine Blauhelmmission der Vereinten Nationen. Die Norwegerin wurde am Montag, vier Tage vor ihrem 56. Geburtstag, von UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon zur Oberbefehlshaberin der Truppe auf Zypern ernannt. Lund hat bereits Erfahrung unter der hellblauen UNO-Fahne gesammelt, unter anderem im Libanon. Sie war auch mit Nato-Einheiten in Afghanistan im Einsatz.
1:20
Mallorca führt Bussen für Saufgelage ein
Schlechte Nachrichten für Ballermann-Touristen: Der Gemeinderat von Palma de Mallorca hat am Montag eine umstrittene Verordnung verabschiedet, die für mehr Ordnung und Sauberkeit sorgen soll. Unter anderem werden Saufgelage und das Tragen von Badekleidung in der Innenstadt unter Strafe gestellt.

Auch das öffentliche Urinieren und Spucken sowie «aggressives Betteln» sollen bestraft werden können. Eindämmung der Strassenprostitution sollen die Freier auch von der Stadt zur Kasse gebeten werden. Vorgesehen sind Bussgelder von bis zu 400 Euro (rund 490 Franken).

Die neuen, strengen Benimmregeln sollen nach einer mehrwöchigen Informationskampagne ab Juni im erweiterten Strandbereich und ab September im gesamten Stadtgebiet gelten.

A propos Saufgelage: In Thailand gibt es ein einstiges Hippie-Fest, das sich nicht vor der Mallorcaisierung retten konnte.
0:53
Bombendrohung stört Gerhard Schröders Geburtstagsfeier
Bei einer Feier zum 70. Geburtstags des ehemaligen deutschen Kanzler Gerhard Schröder ist am Montagabend eine Bombendrohung eingegangen. Ein Nobelhotel in der Nähe von Frankfurt wurde geräumt. Die Polizei fand keinen Sprengkörper.

Es war nicht die erste Geburtstagsfeier für den heutigen Aufsichtsratschef des russisch-deutschen Erdgasprojekts Nordstream. Mit einer Geburtstagsparty in St. Petersburg und einer herzlichen Umarmung mit Kremlchef Wladimir Putin mitten in der Ukraine-Krise hatte Schröder Ende April Kritik auf sich gezogen.
0:29
Hallo aus Peking
Nihao (你好) Schweiz. Nach über zwei Monaten in Südchina habe ich es Endlich nach Peking geschafft. Viel kann ich von der Hauptstadt Chinas noch nicht berichten, denn ich bin gerade angekommen. Was ich sagen kann, und das ist kein Witz, hier gibt es richtig viele Pekingesen!
Für mich als Zug-Fan war die Reise jedoch schon ein Highlight. Auf der längsten Eisenbahn-Schnellfahrstrecke der Welt: 2200 Kilometer in acht Stunden, durch ganz China hindurch. Wenn sie nur die TV-Bildschirme etwas besser genutzt hatten. Das gleiche, 30-minütige Filmchen, mit nervigen Prank-Shows und Zug-Werbung wurde in der Endlosschlaufe, also insgesamt 16 Mal geschaut - dabei wäre schon einmal zu viel gewesen.

Übrigens diskutieren die Chinesen eine noch viel längere Zugstrecke: Dabei soll man in zwei Tagen von Peking über Sibirien, Alaska und Kanada an die US-Westküste fahren können. Die Strecke wäre 13'000 Kilometer lang.

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