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Britische Polizei untersucht Spuren zu Terrornetzwerk



Die höchste Terrorwarnstufe in Grossbritannien gilt vorerst weiter. Die Ermittlungen zum Anschlag in Manchester gehen schnell voran. Acht Personen befinden sich im Zusammenhang mit dem Anschlag in Untersuchungshaft.

Mit einem Grossaufgebot an Ermittlern versucht die Polizei in Grossbritannien das islamistische Terrornetzwerk des Selbstmordattentäters von Manchester aufzuklären. Sie geben dabei auch wieder Informationen an die US-Behörden weiter, nachdem US-Präsident Donald Trump der britischen Premierministerin Theresa May zugesagt hat, Informationslecks zu schliessen.

Die Briten hätten «neue Zusagen» erhalten, dass den US-Behörden vertrauliches Material anvertraut werden könne, sagte Mark Rowley, der oberste britische Terror-Ermittler, in der Nacht zum Freitag.

Das Vertrauen zwischen den Partnern war getrübt, nachdem US-Behörden US-amerikanischen Medien britische Ermittlungsergebnisse zugespielt hatten, die aus Fahndungsgründen noch geheim gehalten werden sollten.

Die britische Regierung vermutet, dass US-Geheimdienstquellen forensische Aufnahmen vom Tatort an die «New York Times» weitergegeben und damit die Ermittlungen in Gefahr gebracht haben. US-Medien hatten auch als erste den Namen des mutmasslichen Attentäters publiziert.

Acht in U-Haft

Die britische Innenministerin Amber Rudd ging am Freitag davon aus, dass die höchste Terrorwarnstufe noch «ein paar Tage» lang gelten werde. Die Polizei nahm am Freitagmorgen nach eigenen Angaben einen weiteren Verdächtigen im Stadtteil Moss Side von Manchester fest. Zudem durchsuchten die Beamten zwei weitere Häuser in Moss Side und bei St. Helens westlich von Manchester.

Insgesamt zehn Personen seien zwischen Dienstag und Freitag wegen Terrorverdachts festgenommen worden. Davon befinden sich derzeit noch acht Männer im Alter zwischen 18 und 38 Jahren in Grossbritannien in Untersuchungshaft.

Darunter befindet sich der ältere Bruder des mutmasslichen Selbstmordattentäters. Zwei weitere Verdächtige, ein 16-jähriger Jugendlicher und eine 34-jährige Frau, seien inzwischen wieder auf freiem Fuss.

Bei dem Selbstmordanschlag am Montagabend auf Besucher eines Pop-Konzerts hatte ein Brite libyscher Abstammung 22 Personen mit in den Tod gerissen. Ausserdem wurden 116 Personen zur Behandlung von Verletzungen in Spitäler gebracht. (sda/dpa)

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