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Trend: FDP fällt gegenüber SP und Grünen zurück



Bei der Stichwahl um die zwei noch freien Sitze in der Solothurner Regierung bleibt das Rennen der drei Kandidierenden eng. Das Feld führen nach neuem Zwischenergebnis die beiden linken Frauen an. Die FDP droht ihren zweiten Regierungssitz zu verlieren.

Ausgezählt sind bislang 94 von 109 Gemeinden. Die Ergebnisse aus den beiden Städten Solothurn und Olten stehen noch aus. Nach diesem Zwischenergebnis erzielte Susanne Schaffner (SP) 34.6 Prozent der Stimmen, gefolgt von Brigit Wyss (Grüne) mit 33.9 Prozent und Marianne Meister (FDP) mit 31.4 Prozent.

Im zweiten Wahlgang werden die beiden freien Sitze von SP und FDP vergeben. Die FDP will mit Meister ihren zweiten Sitz im fünf Mitglieder zählenden Regierungsrat verteidigen. Seit 65 Jahren hält die Partei zwei Sitze - und sie stellt seit 1984 immer auch eine Frau in der Kantonsexekutive.

Die Grünen möchten mit Wyss erstmals einen Sitz in der Regierung erobern. Im ersten Wahlgang vom 12. März hatte Schaffner das beste Resultat der Nichtgewählten erzielt, gefolgt von Wyss und Meister.

Das Volk hatte im ersten Wahlgang März die bisherigen Regierungsräte Remo Ankli (FDP) sowie Roland Heim und Roland Fürst (beide CVP) im Amt bestätigt. Der Regierungsrat setzt sich seit zwölf Jahren aus je zwei Vertretern von FDP und CVP sowie aus einem Sozialdemokraten zusammen. (sda)

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