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Nahost

Israel will Hasskriminalität radikaler Siedler stärker bekämpfen



Die sprunghafte Zunahme von Hasskriminalität, die sich gegen Araber und Christen sowie Gotteshäuser in Israel oder im besetzten Westjordanland richtet, hat in Israel grosse Besorgnis ausgelöst. Die Regierung will nun Gegenmassnahmen beschliessen, nachdem es innerhalb einer Woche fünf rassistisch motivierte Übergriffe gab.

Die israelische Justizministerin Zipi Livni und ihr für innere Sicherheit zuständiger Kabinettskollege Jizchak Acharonovitsch beriefen eine Dringlichkeitssitzung von Polizei, Armee, Geheimdiensten und Justizapparat ein. Dies sagte Livni am Sonntag im Armeeradio.

Der frühere Geheimdienstchef Karmi Gilon kritisierte in einem Zeitungsinterview vom Sonntag, die Sicherheitskräfte seien «offensichtlich nicht bereit», die für diese Taten verantwortlichen «jüdischen Splittergruppen wie jede andere terroristische Splittergruppe zu behandeln». Auch das US-Aussenministerium hatte Mitte vergangener Woche in seinem Jahresbericht zu globalen Terrorgefahren bedauert, dass diese Gewaltakte israelischer Extremisten «zumeist nicht strafrechtlich verfolgt wurden». (sza/sda)

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