Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Zürcher Pride Festival setzt sich für LGBT-Flüchtlinge ein



Bunt, laut und schrill: Mehrere tausend Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transmenschen sind am Samstagnachmittag am Pride-Umzug durch die Zürcher Innenstadt marschiert.

Video: srf/SDA SRF

Unter dem Motto «No Fear To Be You» setzten sie sich in diesem Jahr für die Sicherheit und Rechte von LGBT-Flüchtlingen ein.

Damit bekenne sich die Zurich Pride «in aller Deutlichkeit zu Menschen, die aufgrund ihrer sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität in die Schweiz flüchten mussten», hiess es in einer Medienmitteilung der Veranstalter. «LGBTs werden in über 80 Ländern der Welt kriminalisiert.»

Neue Route quer durch Zürcher Innenstadt

Die Route der Kundgebung war länger als in den vergangenen Jahren: Neu startete der Umzug vom Münsterhof aus. Dort gab es erste Reden. FDP-Nationalrätin Christa Markwalder sagte beispielsweise, dass die Schweizer Gesetzgebung trotz Fortschritten noch nicht dem 21. Jahrhundert entspreche. «Deshalb ist es wichtig, dass sich LGBTs in die Politik einbringen.»

Anschliessend zogen die Pride-Teilnehmenden mit Regenbogenfahnen und farbigen Ballonen ausgerüstet und von lauter Musik begleitet via Limmatquai, Bahnhofstrasse und Sihlporte zum Helvetiaplatz. Von aufwändig herausgeputzten Diven über schrille Paradiesvögel war alles zu sehen.

Zahlreiche Menschen verfolgten die bunte und friedliche Parade, die als grosse Open-air-Party daherkam, vom Strassenrand aus. Sie sahen viele verschiedene Organisationen und Institutionen, kleinere Gruppen oder Einzelpersonen - vereint im Kampf für gleiche Rechte für alle.

Höhepunkt der Pride-Woche

Der Umzug ist jeweils der Höhepunkt der Pride-Woche, die am Pfingstsonntag offiziell eröffnet wurde und noch bis morgen Sonntag dauert. An der Pride-Week führen LGBT-Vereine und andere Veranstalter Fachtagungen und Anlässe rund um LGBT-Themen durch. Am Freitag startete dann auf dem Kasernenareal das Pride-Festival mit Auftritten von verschiedenen Musikern und Künstlern. (sda)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

1
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1Kommentar anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Einstürzende_Altbauten * 11.06.2017 08:32
    Highlight Highlight "Mehrere tausend Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transmenschen sind am Samstagnachmittag am Pride-Umzug durch die Zürcher Innenstadt marschiert."

    auch Familienangehörige der obgenannten, Freunde, etc. Die Pride ist offen für alle.

    "mir geht es darum, zu zeigen, dass individualität das wichtigste ist, was du hast und wofür du kämpfen solltest."
    greg graffin (bad religion)