DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Grossbritannien gedenkt der Einführung des Frauenwahlrechts 1918

06.02.2018, 15:32

Grossbritannien hat am Dienstag der Einführung des Frauenwahlrechts vor 100 Jahren gedacht. Premierministerin Theresa May würdigte einen «sehr besonderen Jahrestag» und den «heldenhaften, unermüdlichen Kampf» der damaligen Frauenrechtlerinnen.

Auf dem Londoner Trafalgar Square wurde eine Freiluftausstellung eröffnet, bei der unter anderem mit lebensgrossen Abbildungen an prominente Wahlrechtsaktivistinnen erinnert wird. Die bekannteste von ihnen ist Emmeline Pankhurst. Im Parlament wird das Jubiläum ein ganzes Jahr lang mit Ausstellungen und Veranstaltungen gewürdigt.

Das britische Parlament hatte am 6. Februar 1918 ein teilweises Wahlrecht für Frauen eingeführt. Wählen durften fortan Frauen über 30 Jahren, die bestimmte weitere Bedingungen erfüllten. Es dauerte noch zehn weitere Jahre, bis alle Frauen dasselbe Wahlrecht erhielten wie Männer.

Die Frauenrechtlerinnen - nach dem Wort suffrage (Wahlrecht) als Suffragetten bezeichnet - hatten mit teils radikalen Mitteln für ihr Ziel gekämpft: Sie ketteten sich an Bahngleise, schlugen Schaufenster ein, sprengten Briefkästen in die Luft, trennten Stromleitungen und liessen sogar am Haus eines Ministers eine Bombe detonieren.

Viele der Frauen wurden deswegen festgenommen. Heute fordern Organisationen und Politiker eine posthume Begnadigung. (sda/afp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter