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Merkel sprach mit Putin «sehr konkret» über Ukraine



Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel hat am Rande des G20-Gipfels im chinesischen Hangzhou mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin die Krisen in der Ukraine und Syrien erörtert.

Bei dem rund eindreiviertel Stunden langen Gespräch hätten die beiden «sehr konkret» darüber gesprochen, wie die Umsetzung des Minsker Abkommens fortgeführt werden könne.

Das sagte Regierungssprecher Steffen Seibert in der Nacht zu Montag. Mit dem im Februar 2015 geschlossenen Abkommen soll die Ostukraine befriedet werden. Vor Merkel hatte Putin auch den französischen Staatspräsidenten François Hollande zu einer bilateralen Unterredung in Hangzhou getroffen.

Ein zweites Thema von Merkel und Putin war Seibert zufolge der Bürgerkrieg in Syrien und die «katastrophale» humanitäre Lage in der syrischen Grossstadt Aleppo. Regierungstruppen von Machthaber Baschar al-Assad und Aufständischen liefern sich seit Monaten heftige Kämpfe um die Stadt.

Russland unterstützt Assad unter anderem mit Luftangriffen auf Aufständische. Der Westen versucht bereits seit geraumer Zeit, Russland dazu bewegen, seinen Einfluss auf Assad zu nutzen und zu einer Beendigung des Konflikts beizutragen.

Nach wochenlangen Verhandlungen über eine Feuerpause in Syrien zeichnet sich derzeit eine Einigung zwischen den USA und Russland ab. Für Montag ist das nächste Treffen der Vertreter beider Seiten geplant. (sda/reu)

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