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Ex-Minister in Ecuador wegen Odebrecht-Korruptionsaffäre inhaftiert



Im Zusammenhang mit dem weitverzweigten Korruptionsskandal um den brasilianischen Baukonzern Odebrecht ist der frühere ecuadorianische Elektrizitätsminister inhaftiert worden. Ein Richter ordnete am Samstag 90 Tage Untersuchungshaft für Alecksey Mosquera an

Gegen Mosquera, der von 2007 bis 2009 amtierte, ist ein Verfahren wegen Bestechlichkeit anhängig, wie Generalstaatsanwalt Galo Chiriboga beim Kurzmitteilungsdienst Twitter schrieb.

Die Justiz Ecuadors ermittelt insgesamt wegen 33.5 Millionen Dollar, die im Odebrecht-Korruptionsskandal an ecuadorianische Vertreter geflossen sein sollen. Mosqueras Fall ist einer von ihnen. Ein weiterer Verdächtiger, ein 70-jähriger Geschäftsmann namens Marcelo E., wurde nach Angaben der Staatsanwaltschaft unter Hausarrest gestellt.

Der weitverzweigte Korruptionsskandal um den brasilianischen Bauriesen erschüttert derzeit ganz Lateinamerika. Die Ermittlungen gegen Odebrecht begannen 2014 und förderten nach und nach ein ausgeklügeltes System zur Zahlung von Schmiergeldern an Politiker, Parteien, Staatsbeamte und Manager zutage. Das Unternehmen soll in zahlreichen Ländern Millionen Dollar an Bestechungsgeldern gezahlt haben, um sich öffentliche Aufträge zu sichern. (sda/afp)

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