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Korruptions-Affäre

Mutmasslich bestechlicher Seco-Mitarbeiter freigestellt



Wie «20 Minuten» berichtet, hat das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) einen mutmasslich korrupten Mitarbeiter per sofort freigestellt. Das Seco hat die Informationen mittlerweile bestätigt. Der vermutlich fehlbare Ressortleiter soll einem EDV-Dienstleister im Gegenzug für Reisen und VIP-Einladungen zu Fussballspielen IT-Aufträge ohne Ausschreibung und zu überhöhten Preisen zugeschanzt haben, wie der «Tages-Anzeiger» heute berichtet hatte. Ausserdem habe das EDV-Unternehmen auf die zwingende Weitergabe von Rabatten an den Bund verzichtet. 

Die Vorwürfe seien vergangene Woche zum ersten Mal aufgetaucht, teilte das Seco heute Abend schriftlich mit. Daraufhin habe man eine Administrativuntersuchung eingeleitet. Wegen der laufenden Untersuchung gebe es keine weiteren Informationen zum Fall selbst. 

Wie der «Tages-Anzeiger» weiter berichtet, untersucht die Finanzkontrolle des Kantons Zug, ob das Zuger Amt für Informatik und Organisation ebenfalls in den Fall involviert ist. Ein entsprechender Hinweis des recherchierenden «Tages-Anzeiger»-Journalisten habe die Untersuchung ausgelöst. 

Die mutmasslichen Unregelmässigkeiten seien bei IT-Beschaffungen im Bereich der Arbeitslosenversicherung aufgetreten. (thi)

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