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Zwölf Tote bei Erdrutschen auf indonesischer Ferieninsel Bali



Bei Erdrutschen auf der indonesischen Ferieninsel Bali sind zwölf Menschen ums Leben gekommen. In drei Dörfern im Bezirk Kintamani wurden in der Nacht mehrere Häuser von Massen aus Schlamm und Geröll getroffen.

Aus den Erdmassen wurden auch die Leichen von drei Kindern geborgen, wie die Katastrophenschutzbehörde am Freitag mitteilte. Fünf weitere Menschen seien verletzt worden. Die Erdrutsche waren den Angaben zufolge durch heftige Regenfälle verursacht worden.

In der Gegend, die von den Touristenstränden im Süden der Insel weit entfernt ist, hatte es am Donnerstag den ganzen Tag lang stark geregnet. Nach Angaben der Katastrophenschutzbehörde wurden inzwischen viele Dorfbewohner vorsorglich in Sicherheit gebracht. Vermisst wurde demnach niemand.

In Indonesien kommt es während der Regenzeit, die im Januar und Februar ihren Höhepunkt erreicht, häufig zu Erdrutschen und Überschwemmungen. Im Dezember waren bei einem schweren Unwetter auf der Hauptinsel Java 29 Menschen ums Leben gekommen und 19 weitere verletzt worden. (sda/afp)

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