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Pogacar und Roglic demonstrieren Stärke

Die wichtigsten Kurznews aus der weiten Welt des Sports.



Hamilton im Chaos diesmal souverän

Lewis Hamilton gewann den von mehreren Unfällen geprägten Grand Prix der Toskana in Mugello. Valtteri Bottas machte den Doppelerfolg für das Team Mercedes perfekt.

Bei drei Zwischenfällen, von denen der zweite und der dritte einen Rennabbruch und einen Neustart nötig machten, blieben gleich sieben Fahrer auf der Strecke, unter ihnen Max Verstappen im Red Bull und Antonio Giovinazzi im Alfa Romeo.

Dritter wurde Alexander Albon im Red Bull. Der Thailänder sicherte sich damit seinen ersten Podestplatz in der Formel 1. Hamilton baute mit seinem sechsten Saisonsieg - und dem 90. insgesamt - die Führung in der WM-Gesamtwertung um 8 auf 55 Punkte auf den zweitplatzierten Bottas aus.

Kimi Räikkönen im anderen Alfa Romeo kam als Achter ins Ziel, wird in der Rangliste aber auf Platz 9 geführt. Der Finne wurde wegen einer nicht regelkonformen Einfahrt in die Boxengasse mit dem Zuschlag von fünf Sekunden auf die Fahrzeit belegt. Räikkönen gewann damit seine ersten zwei WM-Punkte in dieser Saison. (sda)

Pogacar und Roglic demonstrieren Stärke, Bernal bricht ein

Tadej Pogacar hat die 15. Etappe der 107. Tour de France mit der Bergankunft auf dem Grand Colombier gewonnen. Der 21-jährige Slowene setzte sich im Sprint vor seinem Landsmann Primoz Roglic und dem Australier Richie Porte (0:05 zurück) durch.

Für Pogacar war es der zweite Tageserfolg nach demjenigen in der 9. Etappe nach Laruns. In der Gesamtwertung führt Roglic weiterhin vor Pogacar, der dank der im Ziel gewonnenen Bonifikationssekunden nur noch 40 Sekunden Rückstand aufweist. Dritter ist neu der Kolumbianer Rigoberto Uran (1:34 zurück).

Hingegen Egan Bernal, der vormalige Gesamt-Dritte und Vorjahressieger aus Kolumbien, brach im gut 17 km langen Schlussaufstieg früh ein und kam mit grossem Rückstand ins Ziel.

Am Montag folgt für die Fahrer der zweite Ruhetag, ehe es am Dienstag und Mittwoch mit zwei Alpen-Etappen weitergeht. (zap/sda)

Erster MotoGP-Sieg von Morbidelli

Der Italiener Franco Morbidelli feierte beim Grand Prix von San Marino in Misano seinen ersten Sieg in der MotoGP. Mit deutlichem Rückstand machte Ducati-Fahrer Francesco Bagnaia den italienischen Doppelsieg beim Heimrennen an der Adriaküste perfekt. Unglaublich: Nur fünf Wochen, nachdem dieser sich in Tschechien das Bein gebrochen hatte, fuhr er erstmals aufs Podest in der Königsklasse.

Unglücklich kämpfte Valentino Rossi, der grosse Förderer von Morbidelli. In der letzten Runde wurde der 41-jährige Superstar von Joan Mir (Suzuki) auf den 4. Platz verdrängt und verpasste so seinen 200. Podestplatz in der MotoGP.

WM-Leader Fabio Quartararo (Yamaha) stürzte gleich zweimal und musste die Führung an Andrea Dovizioso (Ducati) abgeben, obwohl dieser ebenfalls nur Siebter wurde. Speziell: In Abwesenheit des verletzten Überfliegers Marc Marquez ist Morbidelli bereits der vierte Premierensieger in dieser corona-bedingt verkürzten Saison. (zap/sda)

6. Platz für Tom Lüthi in Misano

Tom Lüthi fuhr beim Grand Prix von San Marino in der Moto2 auf den guten 6. Rang. In den Kampf um die Podestplätze konnte der Berner Kalex-Fahrer aber nie eingreifen.

Von Startplatz 10 aus gelang Tom Lüthi der erhoffte gute Start. Bereits nach der ersten Kurve tauchte der 33-jährige Emmentaler im 6. Rang auf. Zwischenzeitlich kämpfte er mit seinem Intact-Teamkollegen Marcel Schrötter um die 5. Position, musste dann aber wieder abreissen lassen. Ab etwa Rennhälfte fuhr Lüthi ein relativ einsames Rennen ohne grosse Möglichkeiten nach vorne, aber auch mit kaum Gefahr von hinten. In dieser bislang enttäuschenden Saison war der Schweizer einzig vor der kurzen Sommerpause vor drei Wochen in der Steiermark als 5. besser.

Den Sieg holte sich der Italiener Luca Marini vor seinen Landsleuten Marco Bezzecchi und Enea Bastianini. Der Halbbruder von MotoGP-Superstar Valentino Rossi baute damit auch seine Führung in der WM-Gesamtwertung aus. Jesko Raffin musste das Rennen beim Comeback nach seiner Kreislauf-Erkrankung nach 16 von 25 Runden aufgeben. (zap/sda)

Los Angeles Lakers eliminieren Houston Rockets

Die Los Angeles Lakers stehen in den NBA-Playoffs im Halbfinal. Mit einem 119:96 gegen die Houston Rockets entscheiden sie die Best-of-7-Serie mit 4:1 Siegen für sich.

LeBron James steuerte 29 Punkte und elf Rebounds zum Erfolg bei. Neben dem Superstar schafften fünf weitere Spieler der Lakers eine zweistellige Punkteausbeute. Für die Rockets, bei denen der Schweizer Thabo Sefolosha auf die Playoff-Teilnahme verzichtet hatte, warf James Harden 30 Punkte.

Die Lakers warten seit zehn Jahren auf den 17. Titelgewinn in der NBA. Nächster Gegner ist entweder Stadtrivale Los Angeles Clippers oder die Denver Nuggets, in der Serie steht es 3:2. (zap/sda/dpa)

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Video: YouTube/NBA

Dallas Stars ein Sieg vor Finaleinzug entfernt

Den Dallas Stars fehlt noch ein Sieg, um erstmals seit 20 Jahren den Stanley-Cup-Final zu erreichen. Die Texaner bezwingen die Vegas Golden Knights 2:1 und führen in der Best-of-7-Serie 3:1.

Nachdem Alec Martinez die Golden Knights in der 28. Minute in Führung gebracht hatte, zeichneten Joe Pavelski (32.) und Jamie Benn (40.) noch vor der zweiten Pause für die Wende verantwortlich. Im letzten Drittel liess sich der starke kasachische Goalie Anton Chudobin, der 32 Schüsse abwehrte, nicht mehr bezwingen. Die fünfte Partie findet in der Nacht auf Dienstag statt.

Im Final der Eastern Conference liegen die Tampa Bay Lightning gegen die New York Islanders mit 2:1 Siegen vorne. (sda/dpa)

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Video: YouTube/NHL

Atlético-Trainer Simeone mit Coronavirus infiziert

Atlético Madrids Trainer Diego Simeone ist positiv auf das Coronavirus getestet worden, wie der Verein nach einer Testreihe am Freitag am Samstagabend mitteilte. Der 50-Jährige befinde sich derzeit zu Hause und halte sich an die Quarantäne-Vorgaben. «Glücklicherweise zeigt er keine Symptome», schrieb Atlético. (sda/dpa)

Atletico's Madrid Diego Simeone arrives to the team hotel in Lisbon, Portugal, Tuesday, Aug. 11, 2020. Atletico are scheduled to play Leipzig in a Champions League Quarter Final soccer match on Thursday. (AP Photo/Manu Fernandez)

Bild: keystone

Exploit von Sprinter Reais

William Reais ist Schweizer Meister über 200 Meter. Der 21-jährige Bündner siegte in Basel in 20,24 Sekunden – der schnellsten Zeit eines Europäers in diesem Jahr. Seine persönliche Bestmarke verbesserte er gleich um 23 Hundertstel. «Ich kann es nicht in Worte fassen», sagte Reais. «Ich fühlte mich extrem gut, auch aus der Kurve heraus. Nachher konnte ich meine Stärke, die letzten 50 m, ausspielen. Jetzt kann ich sagen, dass die Olympischen Spiele mein Ziel sind.» (ram/sda)

William Jeff Reais (Leichtathletik Club Zuerich) gewinnt den Final ueber 200 m der Maenner an den Leichtathletik Schweizermeisterschaften in Basel am Samstag, 12. September 2020. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)

Bild: keystone

Lewis Hamilton hat sich im Mercedes für den ersten Grand Prix der Toskana in Mugello die Pole-Position gesichert. Der Engländer startet zum siebten Mal in diesem Jahr und zum 95. Mal insgesamt von ganz vorne in ein Formel-1-Rennen. Der Weltmeister war im Qualifying knapp schneller als Valtteri Bottas. Hamilton entschied das interne Duell gegen den Finnen mit 59 Tausendsteln Vorsprung für sich. Der drittplatzierte Max Verstappen im Red Bull büsste knapp vier Zehntel auf Hamilton ein. (ram/sda)

Startplatz 11 für Tom Lüthi

Tom Lüthi startet am Sonntag in der vierten Reihe von Startplatz 11 zum Grand Prix von San Marino in Misano. Im Qualifying fuhr der Berner Kalex-Pilot die zwölftbeste Zeit, er profitiert aber davon, dass der eigentliche Pole-Mann Sam Lowes das Rennen aus der Boxengasse in Angriff nehmen muss. Aus diesem Grund erbte der Australier Remy Gardner die beste Startposition. Jesko Raffin reichte es auf der NTS bei seinem Comeback nach den rätselhaften Kreislaufproblemen nur zum letzten Platz. (ram/sda)

epa08617935 Swiss Moto2 rider Thomas Luethi of Liqui Moly Intact GP in action during third free practice session of the Motorcycling Grand Prix of Styria at the Red Bull Ring in Spielberg, Austria, 22 August 2020.  EPA/CHRISTIAN BRUNA

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Joseph knackt Schweizer Rekord

Der 21-jährige Jason Joseph hat an den Schweizer Meisterschaften in Basel im Halbfinal einen nationalen Rekord über 110 m Hürden aufgestellt. Der U23-Europameister senkte die eigene Bestleistung, erzielt am 24. Juli in Bern, um fünf Hundertstel auf 13,29 Sekunden. (ram/sda)

Der Schweizer Jason Joseph im 110m Huerden Rennen der Maenner beim Leichtathletik Einladungsmeeting vom Freitag, 3. Juli 2020 in Luzern. (KEYSTONE/Urs Flueeler).

Bild: keystone

Raptors scheitern an Celtics

Die Boston Celtics sichern sich einen Platz in den NBA-Halbfinals. Im 7. Spiel der umkämpften Best-of-7-Serie gegen Titelverteidiger Toronto Raptors siegen die Celtics 92:87. Nach ausgeglichenem Startviertel gewann Boston – angeführt von einem herausragenden Jayson Tatum – gegen Ende des zweiten Durchgangs die Oberhand im Entscheidungsspiel.

Als Grundlage zum Sieg, der das Team von Trainer Brad Stevens in das Halbfinal gegen die Miami Heat führte, diente Boston eine solide Defensivleistung. In zwei Vierteln hielten die Celtics den Titelverteidiger um Kyle Lowry bei weniger als 20 Punkten. (ram/sda)

Boston Celtics' Kemba Walker, center, shoots against Toronto Raptors' OG Anunoby (3) and Pascal Siakam (43) during the second half of an NBA conference semifinal playoff basketball game Friday, Sept. 11, 2020, in Lake Buena Vista, Fla. (AP Photo/Mark J. Terrill)

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Islanders verkürzen dank erstem Sieg

In den Playoff-Halbfinals um den Stanley Cup haben die New York Islanders ihren ersten Sieg gefeiert. Dank einem 5:3-Erfolg verkürzten sie in der Serie gegen die Tampa Bay Lightning auf 1:2. (ram)

Dominic Thiem gegen Alexander Zverev im US-Open-Final

Dominic Thiem (ATP 3) und Alexander Zverev (ATP 7) stehen sich am Sonntagabend (22.15 Uhr Schweizer Zeit) im Final des US Tennis Open in Flushing Meadows gegenüber. Der Österreicher Thiem besiegte im zweiten Halbfinal den russischen Vorjahresfinalisten Daniil Medwedew (ATP 5) in etwas weniger als drei Stunden mit 6:2, 7:6 (9:7), 7:6 (7:5).

Der 23-jährige Deutsche Alexander Zverev gewann zuvor den ersten Halbfinal gegen den Spanier Pablo Carreño Busta (ATP 27) in 3:23 Stunden mit 3:6, 2:6, 6:3, 6:4, 6:3. Zverev siegte erstmals in seiner Karriere nach einem 0:2-Satzrückstand und steht erstmals in einem Grand-Slam-Final. (sda)

Dominic Thiem, of Austria, reacts after defeating Daniil Medvedev, of Russia, during a men's semifinal match of the US Open tennis championships, Friday, Sept. 11, 2020, in New York. (AP Photo/Frank Franklin II)

Bild: keystone

Lugano müht sich in der Verlängerung zum Sieg

Der FC Lugano gewann zum Auftakt der Sechzehntelfinals im Schweizer Cup beim Challenge-League-Klub Schaffhausen mit viel Mühe 2:1 nach Verlängerung. Erst vier Minuten vor dem Ende der Verlängerung traf der bosnische Joker Miroslav Covilo mit einem wuchtigen Kopfball nach einem Corner.

Die Partie hatte für den Favoriten bereits optimal begonnen. Schon in der 6. Minute eroberte Christopher Lungoyi im Mittelfeld resolut den Ball, den dann Sandi Lovric nach Massflanke von Alexander Gerndt zur Führung verwertete. Nach einer halben Stunde machte Schaffhausens Captain Imran Bunjaku seinen Fehler beim 0:1 aber mit einer sehenswerten Direktabnahme wieder gut. Danach war das Team von Murat Yakin durchaus ebenbürtig.

Nach der enttäuschenden letzten Saison mit dem 9. und zweitletzten Platz in der Challenge League sowie dem Cup-Aus gegen das viertklassigen Linth 04 kamen im neuen Schaffhauser Stadion nur gerade 492 Zuschauer vorbei – erlaubt gewesen wären 1000. (sda)

Luganos Miroslav Covilo, links, spielt um den Ball mit Schaffhausens Roberto Rodriguez, rechts, in der zweiten Runde vom Schweizer Fussball Cup zwischen dem FC Schaffhausen und dem FC Lugano im LIPO Park, am Freitag, 11. September 2020 in Schaffhausen. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Luganos Miroslav Covilo, links, spielt um den Ball mit Schaffhausens Roberto Rodriguez, rechts, in der zweiten Runde vom Schweizer Fussball Cup. Bild: keystone

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