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1000 Menschen protestieren in Bern gegen «sozialen Kahlschlag»



Schätzungsweise 1000 Personen haben am Mittwochabend in Bern an einer Kundgebung gegen die Sparpläne der Berner Regierung teilgenommen. Die Organisatoren wollten mit der Demo ein Zeichen setzen vor der Grossratsdebatte über das sogenannte Entlastungspaket 2018.

Das bernische Kantonsparlament wird sich in der kommenden Woche über das Paket beugen. Es sieht 155 Sparmassnahmen im Umfang von kurzfristig 88 und langfristig 185 Mio. Franken in sämtlichen Bereichen des staatlichen Handelns vor.

Die Demonstrierenden stören sich daran, dass die Sparmassnahmen auch die von der Regierung geplante Senkung der Firmen-Gewinnsteuern im Kanton ermöglichen sollen. Das gehe auf Kosten von Gesundheitswesen, Bildung und Leistungen im Behindertenbereich, hiess es auf Flugblättern, die verteilt wurden.

Die Kundgebung verlief friedlich, soweit das von einem einzelnen Beobachter beurteilt werden konnte. Sie führte durch die Innenstadt zum Berner Rathaus. Dort endete gerade eine Abendsitzung des bernischen Grossen Rats.

Organisiert wurde die Kundgebung nach Angaben der Organisatoren von einigen Einzelpersonen, welche von den geplanten Kürzungen des Kantons Bern betroffen sind. Sie hatten sich im «Kollektiv Sozialen Kahlschlag stoppen» zusammengeschlossen.

Gut zwanzig Organisationen und Parteien unterstützen das Kollektiv gemäss dessen Angaben. Zu ihnen gehören etwa der Verband der Sozialarbeiter AvenirSocial Bern, die Grünen Kanton Bern, die SP Stadt Bern und das Komitee der Arbeitslosen und Armutsbetroffenen Bern. (sda)

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