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Mindestens 49 Tote nach Anschlag in Diplomatenviertel von Kabul



Nach einem der schwersten Anschläge in der afghanischen Hauptstadt Kabul seit Jahren ist die Zahl der Toten auf mindestens 49 gestiegen. Zudem sind nach Angaben eines Regierungssprechers mindestens 319 Menschen als verletzt gemeldet worden.

Die Autobombe, die vermutlich in einem Wassertankwagen versteckt war, war am Mittwochmorgen gegen 8.30 Uhr (Ortszeit) im Diplomatenviertel von Kabul explodiert. Nach Angaben der französischen Regierung wurden die deutsche und die französische Botschaft beschädigt.

Im schwer gesicherten Viertel haben viele andere Botschaften ihre Büros. In der Nähe liegen auch das NATO-Hauptquartier, der Präsidentenpalast und afghanische Ministerien. Tausende Zivilisten waren zur Zeit der Explosion auf dem Weg zur Arbeit.

Bislang hat sich keine Gruppe zu der Tat bekannt. Es ist der achte schwere Anschlag in Kabul seit Jahresbeginn. Hunderte Menschen sind bei diesen Anschlägen der radikal-islamischen Taliban und der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) getötet oder verletzt worden.

Anfang Mai waren bei einem Sprengstoffanschlag auf ausländische Soldaten mindestens acht Menschen getötet worden. Die Terrormiliz IS reklamierte diese Tat für sich. Im März hatten Angreifer ein Militärspital in Kabul gestürmt und mindestens 38 Menschen getötet. Mehr als 70 weitere Patienten, Ärzte und Pfleger wurden verletzt. (sda/dpa/reu/afp)

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