Brexit: Nationalbank bestätigt Eingriff am Devisenmarkt
Nach dem Ja der Briten zum Brexit ist der Franken unter starken Aufwertungsdruck geraten. Die Schweizerische Nationalbank (SNB) bestätigt nun, dass sie stabilisierend am Devisenmarkt eingegriffen habe.
Wie die Nationalbank am Freitag in einem kurzen Communiqué schreibt, will sie weiter aktiv bleiben am Markt. Bereits im Vorfeld der Abstimmung hatte die SNB Interventionen am Devisenmarkt in Aussicht gestellt, sollte es zu Turbulenzen an den Finanzmärkten kommen.
Der als sicherer Hafen geltende Franken war am frühen Freitagmorgen zum Euro auf den höchsten Stand seit Sommer 2015 gestiegen. Ein Euro kostete zwischenzeitlich 1.0626 Franken. Es war der stärkste Anstieg an einem Tag seit der Aufhebung des Mindestkurses Anfang 2015.
Am späteren Morgen schwächte sich der Franken jedoch merklich ab. Ein Euro kostete zuletzt 1.0771 Franken. (sda)
