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IS-Vormarsch - Syrien: Kerry plant angeblich neue Sondierungen zum Syrien-Konflikt



US-Aussenminister John Kerry plant eine neue diplomatische Initiative im Syrien-Konflikt. Er werde kommende Woche Möglichkeiten einer politischen Lösung ausloten, verlautete aus US-Regierungskreisen. Zentral sei die Vollversammlung der Vereinten Nationen in New York.

Bei der jährlichen UNO-Zusammenkunft wolle Kerry verschiedene Ideen für einen neuen Anlauf testen, nachdem der vor drei Jahren in Gang gebrachte UNO-Friedensprozess erfolglos geblieben sei. «Daher wird es von Minister Kerry Bestrebungen geben, ein Rezept zu finden, das eine Rückkehr zu wirklichen, substanziellen Verhandlungen bringt», sagte ein hochrangiger US-Regierungsvertreter der Nachrichtenagentur Reuters.

Dazu könnten Russland, die Türkei, Saudi-Arabien und Katar zusammengebracht werden. Ein erstes Gespräch will Kerry bereits am (heutigen) Samstag mit seinem iranischen Kollegen Mohammad Dschawad Sarif in New York führen.

Der Iran und Russland unterstützen den syrischen Präsidenten Baschar al-Assad. US-Präsident Barack Obama wird das Thema Syrien am Montag mit seinem russischen Kollegen Wladimir Putin beraten.

Ein Hauptstreitpunkt ist Regierungsvertretern zufolge die Frage nach der Zukunft Assads. Die USA pochen weiter auf dessen Ablösung, zeigten sich zuletzt aber flexibel in ihren Vorstellungen, wann dies der Fall sein soll. In Europa hatte sich zuletzt die deutsche Kanzlerin Angela Merkel für Gespräche mit Assad eingesetzt. (sda/reu)

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