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China will auf mögliche US-Handelsmassnahmen «angemessen» reagieren



US-Präsident Donald Trump will nach offiziellen Angaben am Donnerstag neue Zölle gegen China beschliessen. China kündigte daraufhin an, auf mögliche US-Strafzölle auf eigene Produkte mit «angemessenen Massnahmen» zu reagieren.

China werde nicht «untätig herumsitzen» und zulassen, dass die legitimen Rechte und Interessen des Landes verletzt würden, erklärte das chinesische Handelsministerium am Donnerstag.

Zuvor hatte das US-Präsidialamt mitgeteilt, die Anordnung für neue Zölle gegen China werde um 17.30 Uhr MEZ unterzeichnet. Ziel sei es, den Diebstahl von Technologie aus den USA zu verhindern.

Unklar ist der Umfang der neuen Zölle. Im Gespräch war ein Volumen bis zu 60 Milliarden Dollar. Die Regierung in Peking hat mit Gegenmassnahmen gegen die US-Agrarwirtschaft gedroht, für die die Volksrepublik ein wichtiger Absatzmarkt ist. Damit zeichnet sich immer deutlicher ein grosser Handelskonflikt zwischen den beiden Staaten ab.

Nach Angaben des US-Handelsbeauftragten Robert Lighthizer will die Regierung in Washington die chinesische High-Tech-Branche ins Visier nehmen. Denkbar sind demnach auch Beschränkungen für chinesische Investitionen in den USA und Massnahmen gegen die Bekleidungsbranche der Volksrepublik.

Die US-Regierung wirft chinesischen Firmen vor, geistiges Eigentum von amerikanischen Konkurrenten zu stehlen. Im Visier stehen auch Übernahmen, mit denen sich chinesische Unternehmen die Expertise von US-Firmen aneignen.

Am Freitag wollen die USA ausserdem Schutzzölle auf Aluminium und Stahl einführen und zielen damit ebenfalls auf China. Von den Massnahmen sind allerdings auch Verbündete wie EU-Staaten betroffen, die noch in letzter Minute eine Ausnahmeregelung erreichen wollen. (sda/afp)

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