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Proben stehen bereit im Labor der Mepha Pharma AG  in Aesch, am Dienstag, 1. Februar 2011. Die Schweizer Generikaherstellerin Mepha Pharma AG erzielte 2010 einen mengenmaessigen Absatzzuwachs von 5,6 Prozent und bleibt die meist verschriebene Medikamentenmarke in der Schweiz. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)

Bild: KEYSTONE

Medikamenten-preisvergleich

Generika bleiben in der Schweiz deutlich teurer als im Ausland



Wer für den Kauf von Generika ins Ausland reist, spart noch immer fast die Hälfte des Preises: Die Preisdifferenz ist bei den Nachahmermedikamenten im Vergleich zum Vorjahr nur minim zurückgegangen und beträgt 46 Prozent.

Bei Medikamenten mit Patentschutz sieht es besser aus. Diese sind im Auslandpreisvergleich deutlich günstiger geworden, wie Krankenversicherer und Vertreter der Pharmaindustrie am Donnerstag gemeinsam mitteilten. Durchschnittlich zahlen Kunden hierzulande noch fünf Prozent mehr für solche Medikamente. Im Vorjahr betrug die Differenz noch zwölf Prozent. 

Vergleich mit sechs europäischen Ländern

Der starke Rückgang sei eine direkte Folge der alle drei Jahre vorgenommenen Preisüberprüfungen. Trotzdem bestehe noch weiteres Sparpotenzial. Für Medikamente mit abgelaufenem Patentschutz brauche es jedoch schnell neue Lösungen. 

Der fünfte gemeinsame Auslandpreisvergleich berücksichtigte die 200 umsatzstärksten patentgeschützten Originalpräparate und die rund 200 umsatzstärksten Wirkstoffe. Verglichen wurden die Preise in der Schweiz mit denjenigen in Deutschland, Dänemark, den Niederlanden, Grossbritannien, Frankreich und Österreich. (egg/sda)

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