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Familienpolitik: Volk lehnt laut Hochrechnung Initiative gegen die Heiratsstrafe ab



Die CVP-Volksinitiative gegen die Heiratsstrafe dürfte laut SRG-Hochrechnung mit 50.5 Prozent knapp abgelehnt werden. Die grossen Kantone Zürich und Bern dürften den Ausschlag geben. Noch ist dass Rennen aber nicht gelaufen.

Die Hochrechnung der SRG von 15.00 Uhr zeigt, dass das Pendel mit den Ergebnissen aus Zürich und Bern auf die Nein-Seite kippen dürfte. Der Fehlerbereich liege jedoch bei plus-minus einem Prozent. Die Initiative könnte laut Claude Longchamp vom Forschungsinstitut gfs.Bern trotz Ständemehr und derzeitigem Ja-Anteil von gut 52 Prozent knapp am Volksmehr scheitern.

Die definitiven Ergebnisse in 22 Kantonen zeigen, dass 18 Kantone (JU, VS, AI, OW, NW, AG, GL, SO, ZG, UR, SZ, SG, LU, FR, TG, NE, SH, TI) die Initiative befürworten, während nur vier Kantone (BS, BL, GR, AR) Nein sagen.

Eine erste Hochrechnung für den Kanton Zürich zeigt, dass die CVP-Initiative mit einem Nein-Anteil von 56 Prozent abgelehnt werden dürfte. Auch der Kanton Genf sagt laut Zwischenresultaten mit 53.1 Prozent Nein zu dieser Vorlage. Gar wuchtig mit 60.5 Prozent Nein-Stimmen lehnte der Kanton Basel-Stadt diese Initiative ab.

Zuspruch findet die Initiative gegen die Heiratsstrafe dagegen in den Stammlanden der CVP. Der Kanton Luzern sagt mit 50.8 Prozent jedoch nur ganz knapp Ja zu der Vorlage. Das Feld der Befürworter wird von den bevölkerungsmässig kleinen Kantonen dominiert. Noch fehlen die grossen Kantone Zürich und Bern. (sda)

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