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Trump droht Nordkorea erneut mit Vernichtung



Zum Auftakt der UNO-Generaldebatte hat US-Präsident Donald Trump am Dienstag Nordkorea mit der «totalen Vernichtung» gedroht. Der einzig gangbare Weg sei das Ende des nordkoreanischen Atomwaffenprogramms.

Nordkorea sei ein Land, das die Welt mit Atomwaffen bedrohe. «Die USA sind ein Land von grosser Stärke und Geduld», sagte Trump. Wenn die USA aber gezwungen würden, müssten sie Nordkorea zerstören. «Der Raketenmann ist auf einem selbstmörderischen Weg», sagte der US-Präsident in Bezug auf den nordkoreanischen Führer Kim Jong-Un. Die nordkoreanische Regierung bezeichnete er als «verkommenes Regime».

Trump attackierte auch den Iran scharf. Der Iran sei ein wirtschaftlich ausgelaugter Schurkenstaat und exportiere vor allem Gewalt, sagte Trump. Man könne dieses mörderische Regime nicht so weitermachen lassen.

Iran müsse endlich die Rechte seiner Nachbarn akzeptieren und sich konsequent gegen jede Form von Terrorismus stellen. Es gebe im Iran viele Menschen guten Willens, die einen Wechsel wollten. Sie müssten endlich gehört werden. Das internationale Atomabkommen mit dem Iran bezeichnete Trump erneut als einen der schlechtesten Verträge, die jemals abgeschlossen worden seien.

Des weitern wiederholte Trump seine Absicht, die Aussenpolitik an US-Interessen ausrichten zu wollen. «Als Präsident der Vereinigten Staaten werde ich Amerika immer an erste Stelle stellen», sagte Trump. Genauso sollten es auch andere Staats- und Regierungschefs tun, fügte er hinzu.

Appell an Sicherheitsrat

Zur Eröffnung der Generaldebatte warnte auch UNO-Generalsekretär Antonio Guterres vor der Gefahr eines Krieges mit Nordkorea. Der Konflikt um das nordkoreanische Atomprogramm müsse mit politischen Mitteln gelöst werden, mahnte Guterres in New York.

Er appellierte an den UNO-Sicherheitsrat, geschlossen gegenüber Pjöngjang aufzutreten. Nur die Geschlossenheit des mächtigsten UNO-Gremiums werde es ermöglichen, einen diplomatischen Weg für die Lösung der Krise zu finden, sagte Guterres vor rund 130 Staats- und Regierungschefs, darunter Bundespräsidentin Doris Leuthard.

Guterres forderte auch erneut ein Ende der Gewalt gegen die Rohingyas in Myanmar. «Wir sind alle geschockt von der dramatischen Eskalation der konfessionsgebundenen Spannungen in Rakhine in Myanmar», sagte er.

Die Regierung von Myanmar müsse die Militäraktionen gegen die Rohingyas beenden und humanitäre Hilfe in die Region lassen. Zudem müsse der ungeklärte Status der Rohingyas dringend angegangen werden. (sda/afp/dpa)

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