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Gegenüber autonomen Autos herrschen in der Schweiz diffuse Ängste



Die Vorstellung, dass Autos künftig ohne Lenker durch die Strassen kurven könnten, bereitet vielen Schweizerinnen und Schweizern ein Unbehagen. Interessant sind autonome Fahrzeuge aber für Menschen, die den öffentlichen Verkehr nehmen, um die Zeit produktiv zu nutzen.

Sie könnten künftig in das voll-automatische Auto wechseln. Das mutmasst eine Studie, welche die EBP Schweiz im Auftrag des Schweizerischen Verbands der Telekommunikation asut durchgeführt hat.

Es ist die erste Studie, die die Haltung der Bevölkerung gegenüber automatisierten und autonomen Autos untersucht. 653 Haushalte (Deutsch- und Westschweiz) wurden befragt, wie asut am Mittwoch mitteilte.

Den grössten Vorteil von voll-autonomen Autos - also jenen, welche keine Fahrer brauchen - sehen die Befragten für alte Menschen, die dadurch mobil bleiben. Fast sieben von zehn Befragten glauben aber, dass solche Fahrzeuge zu Mehrverkehr führen. Denn ein solches kann Chauffeur-Dienste übernehmen und eine Person beispielsweise an den Bahnhof bringen und leer wieder zurück fahren.

Umgekehrt schätzen 56 Prozent der Befragten, dass autonome Autos die Verkehrsführung optimieren und Staus reduzieren können. Diese kontroverse Einschätzung müsse in den nächsten Jahren vertieft betrachtet werden, schreibt asut. Denn ein Ziel der autonomen Fahrzeuge liege darin, die Effizienz der Verkehrssysteme zu steigern.

Generell wird die öffentliche Nutzung - wie sie beispielsweise in Sion mit den autonomen Bussen getestet wird - positiver eingeschätzt als die private Nutzung eines eigenen Fahrzeugs. Positiv wird zudem die technische Unterstützung beim Autofahren wie Parkassistenten betrachtet.

Insgesamt würden die Ergebnisse zeigen, dass derzeit diffuse Ängste gegenüber der noch eher unbekannten Technologie vorherrschen, schreiben die Autoren. (sda)

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