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Britischer Geheimdienst hackt Hacker

Chaträume der Anonymous-Bewegung ausgespäht



Ein Screenshot vom Dienstag (01.11.11) zeigt ein Standbild aus einem im Internet veroeffentlichten undatierten Video, in dem ein Mitglied der Hacker-Gruppe Anonymous Drohungen gegen das mexikanische Zeta-Drogenkartell ausspricht. Anonymous schreckt offenbar auch vor dem mexikanischen Drogenkartell nicht zurueck. In dem Internetvideo verlangte die Gruppe die Freilassung eines mutmasslich vom Zeta-Drogenkartell in Mexiko entfuehrten Mitglieds der Gruppe. Andernfalls wuerden die Identitaeten von Polizisten, Journalisten und anderen Personen enthuellt, die fuer die Drogenbande arbeiten sollen, drohten die Hacker. Foto: Anonymous/dapd

Bild: AP dapd

Der britische Geheimdienst GCHQ hat offenbar gezielt Hacker und Aktivisten der Online-Gemeinschaft Anonymous ins Visier genommen. Der Nachrichtendienst habe unter anderem die Chat-Kanäle der Gruppe lahmgelegt, berichtete der US-Fernsehsender «NBC News» am Mittwoch.

Das gehe aus Dokumenten aus dem Fundus des ehemaligen amerikanischen Geheimdienstmitarbeiters Edward Snowden hervor. Mitarbeiter einer Abteilung des GCHQ klinkten sich demnach in die Chaträume von Anonymous-Aktivisten ein. Mit massenhaften Anfragen legte der Geheimdienst die Anonymous-Kanäle lahm. Hackern drohten für solche DDoS-Attacken harte Strafen, rügte die Forscherin Gabriella Coleman und kritisierte zudem, dass wahrscheinlich auch Aktivisten ins Visier des Geheimdienstes geraten seien, die sich der Anonymous-Bewegung aus politischen Gründen angeschlossen hatten. (rar/sda)

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