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Nigeria

UNO-Sicherheitsrat setzt Boko Haram auf Schwarze Liste



Kidnapped schoolgirls are seen at an unknown location in this still image taken from an undated video released by Nigerian Islamist rebel group Boko Haram. The leader of the Nigerian Islamist rebel group Boko Haram has offered to release more than 200 schoolgirls abducted by his fighters last month in exchange for prisoners, according to a video seen on YouTube. About 100 girls wearing full veils and praying are shown in an undisclosed location in the 17-minute video in which Boko Haram leader Abubakar Shekau speaks. MANDATORY CREDIT. REUTERS/Boko Haram handout via Reuters TV (CONFLICT POLITICS CRIME LAW) ATTENTION EDITORS - THIS PICTURE WAS PROVIDED BY A THIRD PARTY. REUTERS IS UNABLE TO INDEPENDENTLY VERIFY THE AUTHENTICITY, CONTENT, LOCATION OR DATE OF THIS IMAGE. FOR EDITORIAL USE ONLY. NOT FOR SALE FOR MARKETING OR ADVERTISING CAMPAIGNS. NO SALES. NO ARCHIVES. THIS PICTURE IS DISTRIBUTED EXACTLY AS RECEIVED BY REUTERS, AS A SERVICE TO CLIENTS. MANDATORY CREDIT. NO COMMERCIAL USE

Bild: Reuters

Die islamisch-fundamentalistische nigerianische Extremistengruppe Boko Haram ist vom UNO-Sicherheitsrat als Terrororganisation eingestuft und wegen ihrer Verbindungen zu Al-Kaida auf die Sanktionsliste gegen das Terrornetzwerk gesetzt worden. Die Entscheidung fällte das UNO-Gremium am Donnerstag, nachdem keines seiner 15 Mitglieder Einspruch erhoben hatte.

Der von den USA und Grossbritannien begrüsste Beschluss erfolgte auf Vorschlag der nigerianischen Regierung, die am Dienstag eine Aufnahme von Boko Haram auf die Schwarze Liste gefordert hatte. Für die Extremisten hat dies nun unter anderem ein sofortiges Waffenembargo und Kontensperren zur Folge.

Die vor zehn Jahren gegründete Boko Haram kämpft im mehrheitlich muslimischen Norden Nigerias für einen islamischen Gottesstaat. Seit dem Jahr 2009 verüben die Extremisten immer wieder Anschläge auf Polizei, Armee und Behörden, aber auch auf Kirchen und Schulen. Tausende Menschen wurden dabei getötet. 

Für internationale Empörung sorgte die Entführung von mehr als 200 Schülerinnen durch die Islamisten im vergangenen Monat. (aeg/sda)

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