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Todesfall: Vater der Bialetti-Kaffeemaschine in Ascona TI gestorben



Im Alter von 93 Jahren ist Renato Bialetti am Donnerstag in Ascona TI gestorben. Er verhalf der mittlerweile legendären «Moka»-Kaffeemaschine in der Nachkriegszeit zum weltweiten Durchbruch. Erfunden hatte die Designikone allerdings sein Vater Alfonso.

Renato Bialetti ist gemäss Berichten mehrerer italienischer Nachrichtenagenturen am Donnerstagmorgen in seinem Haus in Ascona TI gestorben. Dort hatte er die letzten Lebensjahre verbracht. Ein Sprecher der Gemeinde Ascona bestätigte dies auf Anfrage.

Alfonso Bialetti hatte den Betrieb für Kaffeemaschinen mit dem bekannten achteckigen Design 1933 gegründet. Sein Sohn Renato steigerte dann in den 1950er-Jahren mit einem Marketing-Coup den Bekanntheitsgrad der Bialetti-Maschinen erheblich. Der Comiczeichner Paul Campani zeichnete Bialetti als «kleinen Mann mit Schnurrbart». Dank zahlreicher Werbespots wurde er damit zur Ikone.

In den 1980er-Jahren schied Renato Bialetti aus dem Unternehmen aus - 2010 wurde bekannt, dass die ursprüngliche Bialetti-Fabrik in Omegna (I) ihre Pforten schliessen musste. Die Produktion wurde nach Osteuropa verlagert.

Die Bialetti-Kaffeemaschine wurde als Designobjekt bereits im New Yorker Museum of Modern Art (MoMA) und auf der Triennale in Mailand ausgestellt. (sda)

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