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Immobilienblasen-Risiko in globalen Grossstädten weiter angestiegen



In sechs von achtzehn ausgewählten Grossstädten weltweit ist der Immobilienmarkt überhitzt. Am grössten ist die Gefahr eines starken Einbruchs der Hauspreise im kanadischen Vancouver. In der Schweiz, in Zürich und Genf, dagegen ist dies nicht zu befürchten.

Neben Vancouver besteht das Risiko einer Immobilienblase gemäss des neuesten UBS Global Real Estate Index auch in London, Stockholm, Sydney, München und Hongkong, wie die UBS am Donnerstag mitteilte.

Deutlich überzogen seien die Hauspreise jedoch auch in San Francisco, Amsterdam, Zürich, Paris, Genf Tokio und Frankfurt. Faire Immobilienpreise stellt die UBS nur in Singapur, Boston, New York, und in Mailand fest. In Chicago seien die Bewertungen sogar zu tief.

Die Schweizer Städte Zürich und Genf finden sich bei den überbewerteten Finanzzentren im Mittelfeld. Gegenüber dem Vorjahr hat Zürich jedoch Genf überholt.

Grund dafür ist gemäss der Mitteilung, dass in der Limmatstadt die Hauspreise in den letzten zwölf Monaten nach einer kurzen Verschnaufpause erneut gestiegen sind. In Genf dagegen habe sich der Immobilienmarkt weiter abgekühlt. Beide Städte seien jedoch vom Risiko einer Blasenbildung derzeit weit entfernt. (sda)

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