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Samsonite-Chef tritt nach Vorwürfen von Investmentfirma zurück



Der Chef des Kofferherstellers Samsonite ist nach Vorwürfen über falsche Angaben zu seinem Lebenslauf und Bilanztricks zurückgetreten. Ramesh Tainwala habe seinen Posten aus «persönlichen Gründen» aufgegeben.

Das teilte das an der Hongkonger Börse gelistete Unternehmen am Freitag mit. Vergangene Woche hatte die Investmentfirma Blue Orca Capital dem Samsonite-Chef vorgeworfen, in einigen Dokumenten fälschlicherweise angegeben zu haben, einen Doktortitel in Betriebswirtschaft zu besitzen.

Auch warf Blue Orca dem Kofferbauer vor, mit Bilanztricks gearbeitet zu haben. Samsonite teilte darauf zunächst mit, dass der Bericht «einseitig und irreführend» sei und die gezogenen Schlussfolgerungen falsch seien.

In der Mitteilung von Freitag hiess es, dass Samsonite die Vorwürfe über die fehlerhaften akademischen Referenzen ernst nehme. Seit dem Börsengang des Unternehmens 2011 sei der Bildungshintergrund von Tainwala korrekt offengelegt worden. Als Nachfolger von Tainwala wurde der bisherige Finanzchef Kyle Francis Gendreau benannt.

Blue Orca Capital ist dafür bekannt, mit kritischen Berichten den Kurs von Unternehmen unter Druck zu setzen, um damit Geld zu verdienen. Ende der vergangenen Woche hatte sich der Fonds auf Samsonite eingeschossen. Das Samsonite-Papier hatte daraufhin mehr als ein Fünftel an Wert verloren. Von Dienstag bis Donnerstag war die Aktie vom Handel ausgesetzt. (sda/awp/dpa)

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