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Facebook will schärfer gegen Falschmeldungen vorgehen



Facebook will Falschmeldungen auf seiner Plattform weiter erschweren. Die Zusammenarbeit mit unabhängigen Faktenprüfern werde bis Jahresende von derzeit 14 auf weitere Länder ausgedehnt, kündigte das weltgrösste soziale Netzwerk am Donnerstag an.

Zudem fänden in nunmehr vier Ländern Tests zur Überprüfung von Fotos und Videos statt. Facebook will den Angaben zufolge damit verhindern, dass beispielsweise manipulierte Videos etwas zeigten, was nicht passiert sei. Maschinelles Lernen helfe dabei, Duplikate von bereits als falsch enttarnten Beiträgen aufzuspüren.

Produktmanagerin Tessa Lyons kündigte an, die Verbreitung von Seiten und Domains einzuschränken, die regelmässig Falschnachrichten verbreiteten.

Der US-Konzern steht bereits wegen Skandalen im Zusammenhang mit der Verbreitung von Falschmeldungen, der Beeinflussung von Wahlen sowie Datenschutzproblemen unter Druck. Im März war bekanntgeworden, dass die Analysefirma Cambridge Analytica offenbar die persönlichen Informationen von bis zu 87 Millionen Facebook-Nutzern missbrauchte, um den Wahlkampf von US-Präsident Donald Trump zu unterstützen. (sda/awp/reu)

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