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Geldpolitik: China stemmt sich mit weiterer Zinssenkung gegen Konjunkturflaute



Die chinesische Notenbank hat ihre Geldpolitik weiter gelockert. Der Leitzins mit einjähriger Laufzeit werde um 0.25 Prozentpunkte auf 4.35 Prozent gesenkt, teilte die Notenbank am Freitag in Peking mit. Der neue Leitzins gilt ab Samstag.

China reagiert mit dem Schritt auf die Konjunkturabkühlung. Das Wirtschaftswachstum war zuletzt unter die magische Grenze von sieben Prozent gerutscht - das ist das niedrigste Quartalswachstum seit den Zeiten der globalen Finanzkrise Anfang 2009. Die Leitzinssenkung soll die Banken anregen, neue Kredite zu vergeben und damit Investitionen von Unternehmen anzukurbeln.

Zudem müssen die meisten Grossbanken künftig weniger Kapital als Mindestreserve bereithalten. Die Mindestreserve werde um 0.5 Prozent gesenkt, teilte die Notenbank mit. Sie gibt vor, wie viel Eigenkapital die Banken für ihre Ausleihungen halten müssen. Mit der Senkung ist weniger Geld als Sicherheit gebunden und es stehen mehr Mittel für Kredite bereit. (sda/dpa/reu)

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