Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Zehn Prozent weniger Asylgesuche im ersten Halbjahr 2019



Im ersten Halbjahr 2019 wurden in der Schweiz 7029 Asylgesuche eingereicht, 10 Prozent weniger als in der gleichen Vorjahresperiode. Trotz der rückläufigen Gesuchszahlen bleibt für den Bund die Entwicklung in den Konfliktregionen und auf den Migrationsrouten unsicher.

Die Entspannung der Migrationslage in Europa dürfe nicht darüber hinwegtäuschen, dass an den Grenzen Europas, im Nahen Osten und in Nordafrika «ein erhebliches Migrationspotenzial besteht», schrieb das Staatssekretariat für Migration (SEM) am Donnerstag in seiner Zusammenfassung der Asylstatistik für das erste Halbjahr 2019.

Gemäss der Mitteilung betrug der Rückgang der Asylgesuche in der Schweiz im zweiten Quartal 11.2 Prozent. Im Monat Juni allein lag der Rückgang sogar bei beinahe 20 Prozent. Die wichtigsten Herkunftsländer von Asylsuchenden im ersten Halbjahr 2019 waren Eritrea (1474 Gesuche), Afghanistan (597), Syrien (511), Türkei (495), Georgien (386) und Sri Lanka (377).

Im Rahmen des Resettlement-Programms sind im ersten Halbjahr 142 besonders schutzbedürftige Personen in die Schweiz eingereist, die aus dem syrischen Konfliktgebiet stammen. Für 2019 ist diesbezüglich die Aufnahme von bis zu 800 Personen geplant.

60'000 anerkannte Flüchtlinge

Ende Juni 2019 lebten in der Schweiz knapp 60'000 anerkannte Flüchtlinge, 10 Prozent mehr als vor Jahresfrist. Zählt man noch die Flüchtlinge mit Ausweis B und C sowie Personen mit Rückkehrunterstützung hinzu, waren knapp 125'000 Personen aus dem Asylbereich in der Schweiz erfasst.

Das SEM hat ebenfalls das einmal jährlich erscheinende Monitoring zum Wegweisungsvollzug durch die Kantone veröffentlicht. Die Kantone sind für die Rückführung von Abgewiesenen in Herkunfts- oder in Dublin-Staaten zuständig. Hier haben laut SEM vor allem die hängigen Fälle eritreischer und iranischer Staatsangehöriger zugenommen.

Dafür konnten die Pendenzen für Tunesien und Nigeria aufgrund einer verbesserten Zusammenarbeit erneut abgebaut werden. Weiterhin problematisch ist der hohe Anteil von abgewiesenen Personen, deren Herkunftsstaat unbekannt ist, weil die Abklärungen aufwendig sind. (sda)

Das könnte dich auch interessieren:

AfD-Politikerin Alice Weidel ist heimlich wieder in die Schweiz gezogen

Link zum Artikel

Mein Horror-Erlebnis im Militär – und was ich daraus lernte

Link zum Artikel

2 mal 3 macht 4! – Das wurde aus den Darstellern von «Pippi Langstrumpf»

Link zum Artikel

Greta Thunberg wollte Panik säen, erntet nun aber Wut

Link zum Artikel

Pasta mit Tomatensauce? OK, wir müssen kurz reden.

Link zum Artikel

«Es war die Hölle» – dieser Schweizer war am ersten Woodstock dabei

Link zum Artikel

Oppos Reno 5G ist ein spektakuläres Smartphone – das seiner Zeit voraus ist

Link zum Artikel

MEI, Minarett und Güsel: Das musst du zum Polit-Röstigraben wissen

Link zum Artikel

Ich hab die 3 neuen Huawei-Handys 2 Monate im Alltag getestet – es gab einen klaren Sieger

Link zum Artikel

Keine Hoffnung auf Überlebende nach Unwetter im Wallis ++ Gesperrte Pässe in Graubünden

Link zum Artikel

Immer wieder Djokovic – oder Federers Kampf gegen die Dämonen der Vergangenheit

Link zum Artikel

QDH: Huber ist in den Ferien. Wir haben ihn vorher noch ein bisschen gequält

Link zum Artikel

YB-Fan lehnt sich im Extrazug aus dem Fenster – und wird von Schild getroffen

Link zum Artikel

10 Tweets, die zeigen, dass in Grönland gerade etwas komplett schief läuft

Link zum Artikel

Wahlvorschau: Die Zentralschweiz ist diesmal nicht nur für Rot-Grün ein hartes Pflaster

Link zum Artikel

Sogar Taschenrechner verwirrt: Dieses Mathe-Rätsel macht gerade alle verrückt

Link zum Artikel

Die bizarre Geschichte der Skinwalker-Ranch, Teil 4: Die Zweifel des Insiders

Link zum Artikel

Uli, der Unsportliche – warum GC-Trainer Forte in Aarau unten durch ist

Link zum Artikel

Die Bloggerin, die 22 Holocaust-Opfer erfand, ist tot, ihre Fantasie war grenzenlos

Link zum Artikel

Google enthüllt sechs Sicherheitslücken in iOS – das solltest du wissen

Link zum Artikel

Der neue Tarantino? Ist Mist. Aber vielleicht seht ihr das ganz anders

Link zum Artikel

Wohin ist denn eigentlich die Hitzewelle verschwunden? Nun, die Antwort ist beunruhigend

Link zum Artikel

Gewalt und Krankheiten – die Bewohner der ersten Steinzeit-Stadt lebten gefährlich

Link zum Artikel

Ab heute lebt die Welt auf Ökopump – und diese Länder sind die grössten Umweltsünder

Link zum Artikel

ARD-Moderatorin lästert über «Fortnite»-Spieler und erntet Shitstorm – nun wehrt sie sich

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen