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Ministerium meldet zwei Tote im Gazastreifen nach Luftangriff



Bei einem Luftangriff auf den Gazastreifen sind nach palästinensischen Angaben zwei Menschen getötet und fünf weitere verletzt worden. Der Angriff mit Luft-Boden-Raketen am frühen Donnerstagmorgen traf einen Schmugglertunnel an der Grenze zu Ägypten.

Über den Angriff berichtete das Gesundheitsministerium in der Stadt Gaza. Eine israelische Militärsprecherin in Tel Aviv sagte, sie könne keinen israelischen Luftangriff bestätigen.

Am späten Mittwochabend waren aus der ägyptischen Halbinsel Sinai mehrere Raketen auf die südisraelische Küstenstadt Eilat abgefeuert worden. Dabei war niemand verletzt worden, mehrere Menschen erlitten jedoch einen Schock.

Nach Angaben eines israelischen Armeesprechers waren drei der von Unbekannten abgefeuerten Projektile vom Raketenabwehrsystem «Eisenkuppel» zerstört worden. Eine vierte Rakete schlug ausserhalb der Stadt ein.

Kämpfe mit Dschihadisten

Auf der ägyptischen Halbinsel Sinai ist eine Untergruppe der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) aktiv. Ägyptens Armee liefert sich dort regelmässig Kämpfe mit den Dschihadisten.

Bereits im Juli 2015 waren Raketen vom Sinai im Süden Israels eingeschlagen, ohne Schaden anzurichten. Zu dem Angriff hatte sich damals eine IS-Gruppierung bekannt. (sda/dpa)

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