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Dutzende Menschen nach Hauseinsturz in Mumbai verschüttet



Beim Einsturz eines Hauses in der indischen Metropole Mumbai sind mindestens sieben Menschen ums Leben gekommen. Rund ein Dutzend Verschüttete konnten die Rettungskräfte lebend, wenn auch teils schwerverletzt, bergen.

Rund 15 weitere Opfer wurden noch unter den Trümmern vermutet. Nach ihnen werde weiter gesucht, sagte ein Sprecher des Katastrophenschutzes von Mumbai der Nachrichtenagentur AFP. Im Gebäude befanden sich Wohnungen sowie eine Geburtsklinik. Unter den Toten war den Angaben zufolge ein drei Monate altes Mädchen.

Nach Angaben von Feuerwehrchef Prabhat Rahangdale brach das vierstöckige Wohnhaus im nördlichen Vorort Ghatkopar am Vormittag plötzlich komplett in sich zusammen. Die Einsturzursache war zunächst unbekannt. Möglicherweise waren seine Mauern und Fundamente durch den tagelangen Regen aufgeweicht worden.

In Indien kommt es immer wieder zu verheerenden Hauseinstürzen. Der Zustrom arbeitsuchender Landbewohner in die Städte führt zu Wohnungsnot, viele Gebäude werden illegal in aller Eile und mit minderwertigem Material errichtet.

Sicherheitsauflagen werden dabei oft ignoriert. Besonders gefährdet sind diese Gebäude vor allem der Regenzeit zwischen Juni und September. (sda/afp/dpa)

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