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Nordkorea könnte Rakete starten zu Trumps Amtseinführung



Nordkorea bereitet südkoreanischen Medienberichten zufolge möglicherweise den Start zweier Interkontinentalraketen (ICBM) vor. Militärs in Südkorea spekulieren demnach, dass Nordkorea eine Botschaft an die neue US-Regierung unter Donald Trump senden will.

Zwei Raketen, bei denen es sich um eine verbesserte Version bisheriger ICBM-Prototypen handeln könnte, seien auf mobilen Startrampen gesehen worden, berichtete die Nachrichtenagentur Yonhap am Donnerstag unter Berufung auf Militärkreise.

Die Berichte könnten nicht bestätigt werden, sagte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums in Seoul. Er fügte aber hinzu, dass Nordkorea jederzeit eine ICBM starten könne, wenn es die Absicht dazu habe.

Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un hatte in einer Neujahrsansprache gesagt, sein Land befinde sich in der Endphase der Vorbereitungen für den Teststart einer ICBM.

Nordkorea ist wegen seines Atom- und Raketenprogramms international isoliert. Im Februar 2016 hatte das Land eine weitere Weltraumrakete gestartet, um nach eigenen Angaben einen Satelliten in eine Erdumlaufbahn zu bringen. Die Weltgemeinschaft sieht solche Starts als verdeckte Tests einer Langstrecken-Atomrakete, die US-Territorium erreichen könnte. (sda/dpa)

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