Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Griechenland - Palästina: Griechisches Parlament stimmt für Anerkennung Palästinas



Das griechische Parlament hat in Anwesenheit von Palästinenserpräsident Mahmud Abbas für die Anerkennung Palästinas als unabhängiger Staat gestimmt. Die Parlamentarier fordern die Regierung auf, sich für die Wiederaufnahme der Friedensgespräche einzusetzen.

Parlamentspräsident Nikos Voutsis sagte, alle Parteien hätten bei der Sondersitzung am Dienstag für das Vorhaben gestimmt. Vergangene Woche hatten sich bereits der Aussen- und der Verteidigungsausschuss für die Anerkennung Palästinas ausgesprochen.

Der griechische Ministerpräsident Alexis Tsipras kündigte am Montag nach einem Treffen mit Abbas an, dass Griechenland künftig von «Palästina» statt von «palästinensischer Autonomiebehörde» sprechen werde.

Tsipras sagte, der Besuch von Abbas signalisiere die «Stärkung» der Beziehungen ihrer Länder. Hinsichtlich der offiziellen Anerkennung eines palästinensischen Staates durch die Regierung sagte Tsipras allerdings, er hoffe auf eine «tragfähige Lösung» nach «substanziellen Gesprächen».

Griechenland werde die Entscheidung «zum richtigen Zeitpunkt» treffen unter Berücksichtigung der «brüderlichen Beziehungen mit dem arabischen Volk und der Zusammenarbeit mit Israel», sagte Tsipras.

Griechenland hatte sich zuletzt Israel angenähert, zugleich aber seine traditionell guten Beziehungen zu den Palästinensern bewahrt. Die Palästinenser kämpfen seit Jahren um die Anerkennung eines eigenen Staates - ein wichtiger Erfolg war 2012 die Anerkennung des «Staates Palästina» als Beobachter bei der UNO. (sda/afp)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen