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Textilindustrie Bangladesch

Überlebende von Fabrikeinsturz sollen erste Entschädigungen erhalten



In this picture taken Friday, June 14, 2013, Bangladeshi Henna Begum  holds a picture of her daughter Akhi Akhter, who was a garment worker and is missing following the collapse of the Rana Plaza building as she poses next to the rubble in Savar, near Dhaka, Bangladesh. The deadliest disaster in the history of the garment industry killed 1,129 people, but hundreds more are still missing almost three months after the collapse. (AP Photo/Kevin Frayer)

Henna Begum hält ein Bild ihrer Tochter Akhi Akhter, die beim Einsturz der Kleiderfabrik Rana Plaza in Bangladesch starb.  Bild: AP

Ein Jahr nach dem verheerenden Einsturz der Kleiderfabrik Rana Plaza in Bangladesch sollen die Überlebenden und die Angehörigen der Opfer eine erste Entschädigung von umgerechnet rund 570 Franken erhalten. Dies kündigte die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) am Dienstag an.

Dieser ersten Anzahlung werde eine bedeutendere Abfindung folgen, sagte ILO-Sprecher Hans von Rohland in Genf. Der Mindestlohn der Arbeiterinnen in Bangladesch beträgt zur Zeit 60 Franken pro Monat.

Ein Abkommen über einen Entschädigungsfonds von 35 Mio. Franken war am 20. November 2013 von Gewerkschaften, der Regierung und internationalen Einzelhandelsketten unterschrieben worden. Zur Zeit befinden sich in diesem Fonds nach ILO-Angaben erst 13 Mio. Franken.

Am 24. April 2013 war am Rande der Hauptstadt Dhaka ein Hochhaus der Rana Plaza-Textilfabrik in sich zusammengefallen. Bei der Tragödie starben 1135 Menschen, 1500 Personen wurden verletzt. Unlängst hatten Gewerkschafter davor gewarnt, dass sich eine ähnliche Katastrophe in Bangladesch jederzeit wiederholen könnte. (rar/sda) 

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