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Massenpanik in überfülltem New Yorker Bahnhof



Der Einsatz einer Elektroschockpistole bei einer Festnahme hat im New Yorker Bahnhof Penn Station eine Massenpanik ausgelöst. Das knatternde Geräusch des sogenannten Tasers bei seiner Entladung hielten Reisende in der Nähe des Vorfalls für einen Schusswechsel.

Viele Menschen warfen sich auf den Boden oder rannten zu den Ausgängen, wie auf Videoaufnahmen zu sehen ist. Dabei liessen einige ihre Gepäckstücke einfach zurück, wie Reporter mehrerer TV-Sender am Freitag berichteten. Nach Angaben der Feuerwehr wurden 13 Menschen verletzt.

Zum Zeitpunkt des Geschehens im Feierabendverkehr am Freitag gegen 18.30 Uhr (Ortszeit) war der Bahnhof überfüllt. Grund dafür war auch ein blockierter Bahntunnel unter dem Hudson River, in dem ein Regionalzug mit rund 1'200 Fahrgästen wegen eines Oberleitungsdefekts fast drei Stunden feststeckte, wie New Yorker Medien berichteten. Dies führte zu zahlreichen Verspätungen anderer Züge.

In dem Gedränge in der Penn Station machte ein Mann seinem Ärger lautstark Luft. Polizisten überwältigten ihn schliesslich, wobei sie den Taser einsetzten, was dann die ungeahnten Folgen hatte. (sda/dpa)

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