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Rangierunfall im Bahnhof Andermatt fordert 30 Verletzte



Bei einem Rangierunfall im Bahnhof Andermatt UR sind am Montag kurz vor Mittag 30 Menschen verletzt worden. Für die Rettungsarbeiten bleibt die Strasse zwischen Göschenen und Andermatt vorübergehend zu.

Der Bahnverkehr verlaufe hingegen nach dem Unfall «relativ fahrplanmässig», sagte Jan Bärwalde, Mediensprecher der Matterhorn Gotthard Bahn, auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda. Einschränkungen könnten aber nicht ausgeschlossen werden.

Über Art und Schwere der Verletzungen konnte die Urner Kantonspolizei auf Anfrage noch keine Angaben machen. Zunächst war die Rede von 27 Verletzten gewesen. Die Schweizerische Rettungsflugwacht (Rega) stand mit drei Helikoptern im Einsatz.

Der Vorfall ereignete sich um 11.30 Uhr bei einem Rangiermanöver, bei dem die Lokomotive über ein Parallelgleis vom hinteren Ende zum vorderen Ende des Zuges hätte geführt werden sollen, wie die Matterhorn Gotthard Bahn in einer Mitteilung schreibt. Planmässig hätte der Zug Andermatt um 11.28 Uhr in Richtung Disentis verlassen sollen.

Die betroffene Zugkomposition stand im Bahnhof Andermatt am Gleis 2 und umfasste eine Lokomotive sowie fünf Wagen. An Bord waren rund 100 Passagiere.

Die Kantonspolizei Uri hat die Ermittlungen zur Ereignisursache aufgenommen. Zur Klärung des Vorgangs wurde zudem die Schweizerische Sicherheitsuntersuchungsstelle SUST aufgeboten. (sda)

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