DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Maudet wegen Vorteilsannahme schuldig gesprochen



Pierre Maudet, centre, conseiller d'Etat genevois, accompagne de ses avocats Yaeel Hayat, gauche, et Gregoire Mangeat, droite, arrive au palais de justice pour ecouter le verdict de son proces pour acceptation d'avantage devant le tribunal de police, ce lundi 22 fevrier 2021 a Geneve. (KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi)

Pierre Maudet auf dem Weg zum Gericht. Bild: keystone

Pierre Maudet ist wegen Vorteilsannahme im Zusammenhang mit einer Luxus-Reise nach Abu Dhabi zu einer bedingten Geldstrafe von 300 Tagessätzen zu 400 Franken verurteilt worden. Das Genfer Polizeigericht verkündete am Montag das Urteil.

Die Anklage stand im Zusammenhang mit einer bezahlten Luxus-Reise in das arabische Emirat, die er als Genfer Staatsrat 2015 mit seiner Familie und seinem ehemaligen Stabschef unternommen hatte. Der Aufenthalt in einem Luxuspalast wurde von zwei befreundeten Geschäftsleuten von Maudet arrangiert. Die Rechnung wurde von der emiratischen Königsfamilie bezahlt.

Die Kosten für diese Reise an den Golf, die Logenplätze für den Besuch des Formel-1-Grand-Prix in Abu Dhabi beinhalteten, werden auf 50'000 Franken geschätzt.

Der seit seinem Ausschluss aus der FDP parteilose Staatsrat hatte im Oktober seinen Rücktritt aus der Regierung angekündigt. Am 7. März tritt der 42-Jährige bei der Ersatzwahl als Kandidat für seine eigene Nachfolge an. (sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Neue Zahlen zeigen: So gross sind die Lohnunterschiede zwischen Mann und Frau wirklich

Die Lohnunterschiede zwischen Mann und Frau werden auch durch die neusten Zahlen belegt. Während die Differenz teilweise erklärbar ist, sind 45,4% der Lohnunterschiede unerklärt. Diese Grafiken zeigen, wo das Gefälle am grössten ist.

Das Bundesamt für Statistik hat heute die «Analyse der Lohnunterschiede zwischen Frauen und Männern anhand der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) 2018» herausgegeben.

Die Unterschiede sind weiterhin enorm. So waren 2018 in der Gesamtwirtschaft 60,9% der Arbeitnehmenden, deren monatlicher Lohn für eine Vollzeitstelle unter 4000 Franken liegt, Frauen. Umgekehrt waren die Arbeitnehmenden im obersten Segment der Lohnpyramide mit einem Lohn von mehr als 16'000 Franken zu 81,2% Männer.

Wir …

Artikel lesen
Link zum Artikel