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Taiwan

Verletzte und Festnahmen bei Protesten gegen Handelspakt



Bei Zusammenstössen zwischen demonstrierenden Studenten und Polizisten in Taipeh sind rund 160 Menschen verletzt worden. Die Eskalation passierte am frühen Montagmorgen nach mehrtägigen Protesten gegen ein Handelsabkommen zwischen Taiwan und China. Die Demonstranten drangen in den Regierungssitz in Taiwans Hauptstadt ein. Polizeikräfte räumten das Gebäude daraufhin gewaltsam.

Police use a water cannon to disperse a demonstrator during a protest against a trade pact with mainland China, near Taiwan's government headquarters in Taipei, March 24, 2014. Hundreds of demonstrators occupied part of the headquarters on Sunday night in protest against the controversial trade pact with mainland China. President Ma Ying-jeou says the pact with Taiwan's main export market is essential for the island's prosperity. However, the main opposition party says it could hurt small service companies, and many others are reluctant to let China expand its influence over a fiercely independent and democratic territory that China still sees as a renegade province. REUTERS/Edward Lau (TAIWAN - Tags: CIVIL UNREST POLITICS BUSINESS CRIME LAW TPX IMAGES OF THE DAY)

Bild: X01314

61 protestierende Studenten seien festgenommen worden, berichtete die taiwanesische Nachrichtenagentur CNA. 109 Demonstranten und 52 Polizisten seien verletzt worden. Ministerpräsident Jiang Yi-huah verurteilte die Erstürmung seines Regierungssitzes. «Die Studentenbewegung ist zu weit gegangen.» Die Demonstranten halten schon seit Dienstag das Parlament besetzt und fordern eine Rücknahme des Handelspaktes.

Taiwans Präsident Ma Ying-jeou rief am Montagmorgen eine Krisensitzung seiner Regierung zusammen, um über das weitere Vorgehen zu beraten. Die Sicherheitskräfte um den Präsidentenpalast wurden verstärkt. Die Demonstranten wehren sich gegen die Ratifizierung des im Juni unterzeichneten Handelsabkommens, das die Wirtschaft der demokratischen Inselrepublik aus ihrer Sicht zu weit für Unternehmen aus der kommunistischen Volksrepublik öffnet. (kub/sda/dpa)

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