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Tourismus: Online-Reiseanbieter Lastminute.com rechnet 2015 mit einem Verlust



Die Online-Reiseagentur Lastminute.com hat ihr Umsatzziel für 2015 erneut gesenkt. Das Unternehmen erwartet nach einem Verlust von 4.6 Millionen Franken im ersten Halbjahr auch für das Gesamtjahr rote Zahlen.

Über die Höhe des Verlustes wird Lastminute.com am 22. März informieren, wie Unternehmenssprecher Martin Meier-Pfister am Montag auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda erklärte.

Die Umsätze des vergangenen Geschäftsjahres werden voraussichtlich 2 Prozent unterhalb des Umsatzziels von 255 Millionen Euro fallen. Es handle sich um «ein relativ moderates Minus», heisst es in der Medienmitteilung.

Grund dafür seien die negativen Auswirkungen der Terroranschläge in Paris auf die europäische Tourismusbranche. Bereits zum Halbjahr hatte Lastminute.com das Umsatzziel von 270 Millionen auf 255 Millionen Euro reduziert.

Die Integration der Plattform Lastminute.com in die frühere Bravofly Rumbo Group sei dagegen schneller als erwartet abgeschlossen worden, heisst es weiter. Die Synergien kämen bereits ab 1. Januar 2016 voll zum Tragen und auf Jahresbasis sollen die Kosten damit um rund 26 Millionen Euro tiefer ausfallen.

Mehr Personal geplant

Diese Einsparungen sollen gemäss Mitteilung teilweise reinvestiert werden, um neue IT-Mitarbeitende und Personal im Verkauf und in der Werbung zu rekrutieren. Derzeit lasse sich das Ausmass des Stellenaufbaus nicht beziffern. Vermutlich im März seien dazu präzisere Angaben erhältlich, erklärte Meier-Pfister.

Aktuell beschäftigt Lastminute.com in Chiasso über 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Im Jahresverlauf 2015 stieg der Personalbestand dort um 10 bis 15 Prozent, wie der Unternehmenssprecher erklärte. Im Gegenzug wurden aber in England rund 200 Stellen abgebaut. (sda)

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