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USA: Mindestens elf Verletzte nach Schusswechsel in US-Abtreibungsklinik



Nach einer Schiesserei in einer Abtreibungsklinik in Colorado Springs hat die Polizei einen bewaffneten Mann festgenommen, der sich dort stundenlang verschanzte. Mindestens elf Menschen, unter ihnen fünf Polizisten, wurden beim Schusswechsel verletzt.

«Der Verdächtige ist in Gewahrsam», sagte der Bürgermeister der Stadt im US-Bundesstaat Colorado, John Suthers, am Freitag vor Journalisten. Damit sei die Lage unter Kontrolle, eine Gefahr für die Bürger von Colorado Springs bestehe nicht mehr. Allerdings müsse nun ein riesiger Tatort untersucht werden.

Polizisten hätten den Mann letztlich zur Aufgabe überreden können, teilte Polizeisprecherin Catherine Buckley am frühen Abend (Ortszeit) mit.

Nach der Festnahme des Mannes durchsuchten Spezialisten die Klinik Zimmer für Zimmer - auf der Suche nach möglichen Sprengsätzen und weiteren Opfern. Der Mann habe mehrere Gegenstände mit sich gebracht, und es sei nicht klar, worum es sich handele, sagte Buckley.

Hintergründe unklar

Der Vorfall begann kurz vor 12 Uhr am Vormittag (Ortszeit) in einem Einkaufszentrum. Zum Komplex gehören eine Reihe von Läden, Banken und eine Einrichtung von Planned Parenthood. Diese Organisation bietet Frauen medizinische Betreuung an und führt auch Schwangerschaftsabbrüche durch. Das hat sie bereits in der Vergangenheit zum Ziel gewalttätiger Angriffe gemacht.

Allerdings stand auch nach der Festnahme des Täters nicht fest, ob Planned Parenthood das Ziel war. Buckley zufolge ging aber der erste Alarmanruf bei der Polizei vom Klinik-Teil aus.

Einige Menschen seien möglicherweise beschossen worden, als sie aus der Einrichtung über einen Parkplatz in Richtung einer Bank flohen. Der Täter sei mit einer «langen Waffe» ausgestattet gewesen.

Zahlreiche nahe gelegene Läden wurden abgeriegelt, Personal und Kunden aufgerufen, sich möglichst in fensterlosen Räumen in Sicherheit zu bringen, wie der Sender CNN unter Berufung auf Augenzeugen berichtete. Viele von ihnen mussten in den Geschäften ausharren, bis der Schütze gefasst war. (sda/dpa/afp)

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