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Mindestens drei Tote bei Anschlag in Kabuls Diplomatenviertel



Ein Selbstmordattentäter hat sich am Dienstag im Diplomatenviertel der afghanischen Hauptstadt Kabul in die Luft gesprengt. Er riss mindestens drei weitere Menschen mit in den Tod. Mindestens 15 weitere Menschen wurden verletzt.

Nach ersten Informationen sei der Attentäter auf einem Motorrad unterwegs gewesen und habe den ersten Kontrollpunkt zur sogenannten Grünen Zone in Kabul überwunden, sagte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums. Am zweiten Kontrollpunkt sei er gestoppt worden, woraufhin der Sprengsatz explodiert sei.

Welches Ziel der Attentäter treffen wollte, sei nicht klar. Die Explosion ereignete sich nach Angaben des Sprechers wenige Meter entfernt vom Büro für auswärtige Angelegenheiten des afghanischen Verteidigungsministeriums.

Die Explosion ereignete sich gegen 16.00 Uhr Ortszeit, wenn für gewöhnlich viele Angestellte ihre Büros in Kabul verlassen. Augenzeugen berichteten, wie zahlreiche Opfer von Rettungswagen vom Anschlagsort fortgebracht wurden.

Seit Jahresanfang hat es in Kabul rund 15 schwere Anschläge mit Hunderten Toten und Verletzten gegeben. Hinter ihnen steckten entweder die radikalislamischen Taliban oder die Terrormiliz Islamischer Staat (IS). (sda/afp/dpa)

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