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Scharfe Reaktion des Vatikans

Femen-Aktivistin vom Petersplatz, die in die Krippe eingebrochen ist, wurde wieder freigelassen



A gendarme from the Vatican's security forces stops a Ukrainian feminist group Femen activist after she snatched the statue of Baby Jesus from the Nativity scene set in St. Peter's Square at the Vatican, Thursday, Dec. 25, 2014. (AP Photo)

Die Aktivistin wird auf dem Petersplatz abgeführt. Bild: /AP/KEYSTONE

Wegen ihrer barbusigen Protestaktion auf dem Petersplatz in Rom ist eine Femen-Aktivistin festgenommen worden. Die Frau sei am ersten Weihnachtstag in die Krippe eingebrochen und habe die Figur des Jesuskindes stehlen wollen, teilte der Vatikan am Freitag mit.

Sie wurde demnach sofort verhaftet und soll einem Richter vorgeführt werden. Am Samstagnachmittag wurde dann ihre Freilassung gemeldet. 

Es ist die bislang schärfste Reaktion des Vatikans auf Femen-Proteste. Mit der Aktion seien die religiösen Gefühle unzähliger Menschen verletzt worden, sagte Vatikansprecher Federico Lombardi. Es sei richtig, dies mit angemessener Härte zu bestrafen, sagte er.

Die Femen-Aktivistinnen kämpfen stets mit nackten Brüsten für Frauenrechte und gegen Sexismus. Die jüngste Aktion in Rom ereignete sich, nachdem der Papst den Segen «Urbi et orbi» (der Stadt und dem Erdkreis) gespendet hatte. Viele Gläubige waren jedoch noch auf dem Platz im Herzen von Rom versammelt. Dort zog die Frau ihr T-Shirt aus und zeigte ihre Brust, auf der «God is woman» (Gott ist eine Frau) geschrieben stand.

Es war nicht das erste Mal, dass Femen gegen den Vatikan protestiert. Die Feministinnen verurteilen unter anderem die ablehnende Haltung der katholischen Kirche zur Abtreibung. (sda/dpa/afp)

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