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Papstreise: Papst zu gefährlichster Etappe von Afrika-Reise in Bangui gelandet



Zur letzten Etappe seiner ersten Afrikareise ist Papst Franziskus am Sonntag in der Zentralafrikanischen Republik eingetroffen. Er wurde am Flughafen der Hauptstadt Bangui von Übergangspräsidentin Catherine Samba Panza begrüsst.

Tausende Gläubige wurden auf Distanz zum Kirchenoberhaupt gehalten. Der zweitägige Papst-Aufenthalt in dem von Gewalt erschütterten Land wird von grossen Sicherheitsbedenken überschattet.

Um den Schutz von Franziskus kümmern sich UNO-Blauhelme sowie französische Soldaten und einheimische Polizisten. Aufgrund der anhaltenden Gewalt zwischen christlichen und muslimischen Milizen stand die letzte Etappe seiner Afrika-Reise lange auf der Kippe.

Die Zentralafrikanische Republik war im März 2013 nach einem Putsch gegen Staatschef François Bozizé in eine Spirale der Gewalt gestürzt. Bei Kämpfen zwischen verfeindeten Milizen wurden tausende Menschen getötet und hunderttausende in die Flucht getrieben.

Frankreich startete im Dezember 2013 einen Militäreinsatz in Zentralafrika, um die Gewalt zu beenden. Seit September 2014 ist in dem Land eine UNO-Mission im Einsatz.

Auf dem Reiseprogramm des Papstes steht unter anderem eine öffentliche Messe im Stadion von Bangui. Zudem will der Pontifex eine Moschee in einem der gefährlichsten Viertel der Stadt sowie ein Flüchtlingslager besuchen. Durch den Konflikt in ihrem Land hatten insgesamt 4.6 Millionen Menschen in Zentralafrika ihr Zuhause verloren.

Die Menschenrechtsgruppe Amnesty International erklärte, sie hoffe auf einen Aufruf des Papstes zu mehr religiöser Toleranz. Franziskus könne mit seiner «grossen moralischen Autorität dabei helfen, die Spannungen abzubauen, die zuletzt zu tödlicher Gewalt führten». (sda/afp)

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